Klischees
Vorstellungen über andere Nationalitäten haben immer etwas Stereotypes an sich. Schon die Völkertafel von 1425, die im Österreichischen Volkskundemuseum in Wien hängt, hat solche Stereotype, die Tugenden, Krankheiten, Vorlieben, Zeitvertreib oder Kleidung umfassen, verbreitet:
So wird als Untugend des Teutschen Verschwenderisch angegeben und sein Zeitvertreib sei das Trincken. Hingegen vertreibe sich der Frantsoss die Zeit mit Betrügen und der Tirk oder Griech mit Kränkeln.
Nun ist mir gestern dieses Werbebild aufgefallen, das ebenso mit Klischees arbeitet:

und ich habe mich an diese Illustration aus der Winterthurer Broschüre "50 Jahre Stadtvereinigung" von 1972 erinnert: Eine Darstellung der Entwicklung des Wohnungsbaus in der Stadt, bei der ja die zahlreichen italienischen Muratori einen erheblichen Anteil hatten.
Es ist ein dunkler Lockenkopf mit Schnauz, im Unterliibli und Halstuch. Daneben die Fiasca Chianti - das damalige Italiener-Klischee.

So wird als Untugend des Teutschen Verschwenderisch angegeben und sein Zeitvertreib sei das Trincken. Hingegen vertreibe sich der Frantsoss die Zeit mit Betrügen und der Tirk oder Griech mit Kränkeln.
Nun ist mir gestern dieses Werbebild aufgefallen, das ebenso mit Klischees arbeitet:

und ich habe mich an diese Illustration aus der Winterthurer Broschüre "50 Jahre Stadtvereinigung" von 1972 erinnert: Eine Darstellung der Entwicklung des Wohnungsbaus in der Stadt, bei der ja die zahlreichen italienischen Muratori einen erheblichen Anteil hatten.
Es ist ein dunkler Lockenkopf mit Schnauz, im Unterliibli und Halstuch. Daneben die Fiasca Chianti - das damalige Italiener-Klischee.

waltraut - Sonntag, 2. Dezember 2012, 10:56