Kulturspaziergang
Die sonntägliche Führung im Museum Am Römerholz, der früheren Privatvilla von Oskar Reinhart, war spannend, auch wenn ich selbst immer etwas ratlos vor den "alten Meistern" stehe.
Oskar Reinhart war der Sohn von Theodor Reinhart, der in Winterthur in die wohlhabende Familie Volkart geheiratet hat. Man hat mit Kaffee, Baumwolle und anderen Gütern aus dem fernen Osten sehr viel Geld gemacht, nicht zuletzt weil man die Engländer aus dem Zwischenhandel ausschalten konnte. Oskar Reinhart konnte sich schon mit 40 Jahren zur Ruhe setzen und sich voll seiner Leidenschaft, dem Sammeln von Gemälden und Skulpturen widmen. Ihn faszinierte der Umgang der Maler mit dem Licht, mit dem Hell und Dunkel und auch der handwerklich/technische Aspekt im Umgang mit der Farbe. Reinhart sammelte und präsentierte seine Schätze, so hörte man an der Führung, nicht nach einem historischen Konzept oder nach Stilrichtungen sondern nach einem Konzept der Gegenüberstellung, des Dialogs aber auch nach ganz persönlichen Vorlieben.
Man müsste sich wohl gezielter mit einzelnen Werken der Ausstellung auseinandersetzen um die Fülle und Tiefe des Gebotenen wirklich schätzen zu können.
Die Gemälde waren die Zierde der Reinhartschen Villa. Schon zu seinen Lebzeiten machte er einen Teil der Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich, nach seinem Tod fielen Haus und Sammlung an die Eidgenossenschaft, allerdings mit verschiedenen Auflagen verbunden, u.a. dürfen die Gemälde das Haus nicht verlassen, sie dürfen also nicht ausgeliehen werden.
Ich werde die Sammlung jetzt sicher öfters besuchen und im wunderschön gelegenen Museumscafe einkehren und in der Parkanlage herumspazieren.
Oskar Reinhart war der Sohn von Theodor Reinhart, der in Winterthur in die wohlhabende Familie Volkart geheiratet hat. Man hat mit Kaffee, Baumwolle und anderen Gütern aus dem fernen Osten sehr viel Geld gemacht, nicht zuletzt weil man die Engländer aus dem Zwischenhandel ausschalten konnte. Oskar Reinhart konnte sich schon mit 40 Jahren zur Ruhe setzen und sich voll seiner Leidenschaft, dem Sammeln von Gemälden und Skulpturen widmen. Ihn faszinierte der Umgang der Maler mit dem Licht, mit dem Hell und Dunkel und auch der handwerklich/technische Aspekt im Umgang mit der Farbe. Reinhart sammelte und präsentierte seine Schätze, so hörte man an der Führung, nicht nach einem historischen Konzept oder nach Stilrichtungen sondern nach einem Konzept der Gegenüberstellung, des Dialogs aber auch nach ganz persönlichen Vorlieben.
Man müsste sich wohl gezielter mit einzelnen Werken der Ausstellung auseinandersetzen um die Fülle und Tiefe des Gebotenen wirklich schätzen zu können.
Die Gemälde waren die Zierde der Reinhartschen Villa. Schon zu seinen Lebzeiten machte er einen Teil der Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich, nach seinem Tod fielen Haus und Sammlung an die Eidgenossenschaft, allerdings mit verschiedenen Auflagen verbunden, u.a. dürfen die Gemälde das Haus nicht verlassen, sie dürfen also nicht ausgeliehen werden.
Ich werde die Sammlung jetzt sicher öfters besuchen und im wunderschön gelegenen Museumscafe einkehren und in der Parkanlage herumspazieren.
waltraut - Sonntag, 16. Januar 2011, 15:01