Geschlechtsneutral 2
In der NZZ vom Sonntag hat sich heute Lukas Häuptli in einem Beitrag auf Seite 11 ebenfalls den Verkehrsschildern zugewandt: "Nur ein einziges der mehr als 270 Verkehrsschilder scheint die behördliche Geschlechtsneutralisierung zu überleben: das Signal "Achtung Tiere". Darauf steht eine Kuh. Eine Kuh mit sichtbarem Euter. Ziemlich weiblich."
Aber wenn man in der Schweiz dem deutschen Beispiel nacheifert, wird es sie bald auch nicht mehr geben.
"Das Schild warnt vor unbeaufsichtigten Tieren auf der Fahrbahn. Es steht in Weidegebieten, die nicht abgeschrankt sein müssen, sowie auf Hauptstrassen mit häufigem Viehtrieb. Tiere nie erschrecken!
In Berggebieten werden Anfang Sommer ganze Viehherden zu den Sömmerungsplätzen auf die Alp getrieben, und dann Ende Sommer wieder ins Tal hinabgetrieben. Dieser Viehtrieb kann den Autoverkehr in Berggebieten z.T. empfindlich beeinträchtigen. Da aber viele AutofahrerInnen gleichzeitig auch Fleischkonsumenten sind, müssten diese die Alpaufzüge sehr gut verstehen und damit keine Probleme haben, wenn sich die Fahrt wegen einem Alpaufzug oder Alpabzug um 15 Minuten verlängert."
VerkehrszeichenCH
Aber wenn man in der Schweiz dem deutschen Beispiel nacheifert, wird es sie bald auch nicht mehr geben.

In Berggebieten werden Anfang Sommer ganze Viehherden zu den Sömmerungsplätzen auf die Alp getrieben, und dann Ende Sommer wieder ins Tal hinabgetrieben. Dieser Viehtrieb kann den Autoverkehr in Berggebieten z.T. empfindlich beeinträchtigen. Da aber viele AutofahrerInnen gleichzeitig auch Fleischkonsumenten sind, müssten diese die Alpaufzüge sehr gut verstehen und damit keine Probleme haben, wenn sich die Fahrt wegen einem Alpaufzug oder Alpabzug um 15 Minuten verlängert."
VerkehrszeichenCH
waltraut - Sonntag, 9. Januar 2011, 10:43