Berner Bär
Statt der geplanten 9 Millionen hat der neue Bärengraben in Bern 22 Millionen Franken gekostet. Ansehen tut man es der Anlage nicht. Am Steilhang der Aare, neben dem alten denkmalgeschützten Bärengraben, sind etliche Kubikmeter Beton verbaut worden um den vier Bären, zwei Erwachsenen und zwei Jungbären ein komfortables Zuhause zu bieten.
Die beiden Jungen nützen das Areal nach Herzenslust, immer wieder rollen sie bei ihrem Gerangel wie zwei grosse Pelzkugeln den Abhang hinunter, verfolgen einander quer durch Wiesen und hinein ins Wasser. Es ist lustig ihnen zuzuschauen. Schon auf der Nydeggbrücke die zum Bärengraben führt stehen die Zuschauer.


Wie kam nun aber der Bär nach Bern: 1513 hatten die Eidgenossen den Franzosen in der Schlacht von Novara einen Bären abgenommen und diese Kriegsbeute im Triumph nach Bern zurückgeführt. Vor dem Käfigturm erhielt der Bär einen Zwinger, der Platz heisst heute noch Bärenplatz. 1798 holten sich die Franzosen den Bären zurück. Erst 1810 kam wieder Leben in den Zwinger, als die Burger von Bern der Stadt zwei Bären aus Savoyen schenkten. 1856 wird der Bärengraben an der jetzigen Lage gebaut und 1924 ein kleinerer Bärengraben daneben für die Jungtiere.
Und so blieb es dann bis zum Jahr 2004 als der Stadtrat von Bern einem Projektierungskredit für den Bau eines tiergerechten Bärengeheges zustimmte.
Siehe Stadtwanderer.
Die beiden Jungen nützen das Areal nach Herzenslust, immer wieder rollen sie bei ihrem Gerangel wie zwei grosse Pelzkugeln den Abhang hinunter, verfolgen einander quer durch Wiesen und hinein ins Wasser. Es ist lustig ihnen zuzuschauen. Schon auf der Nydeggbrücke die zum Bärengraben führt stehen die Zuschauer.


Wie kam nun aber der Bär nach Bern: 1513 hatten die Eidgenossen den Franzosen in der Schlacht von Novara einen Bären abgenommen und diese Kriegsbeute im Triumph nach Bern zurückgeführt. Vor dem Käfigturm erhielt der Bär einen Zwinger, der Platz heisst heute noch Bärenplatz. 1798 holten sich die Franzosen den Bären zurück. Erst 1810 kam wieder Leben in den Zwinger, als die Burger von Bern der Stadt zwei Bären aus Savoyen schenkten. 1856 wird der Bärengraben an der jetzigen Lage gebaut und 1924 ein kleinerer Bärengraben daneben für die Jungtiere.
Und so blieb es dann bis zum Jahr 2004 als der Stadtrat von Bern einem Projektierungskredit für den Bau eines tiergerechten Bärengeheges zustimmte.
Siehe Stadtwanderer.
waltraut - Montag, 9. August 2010, 20:25