Ein Areal, das gescheitert ist
Das ist der Titel eines Beitrags im Landboten vom 29. Juli. Geschrieben hat ihn der ehemalige Winterthurer Stadtbaumeister Ulrich Scheibler. Darin geht es um die Industriebrache Brauerei Haldengut, die in den letzten zwei Jahren bebaut wurde.
Ich habe die Zerstörung der friedlichen Wiese auf der Schafe und ein paar Kühe grasten und an deren unteren Rand einige Einfamilienhäuser standen, auf meinen Spaziergängen verfolgen können.

Den Protest der Kinder gegen die Überbauung habe ich in meinem Blog festgehalten, aber damals war es schon zu spät, die Bagger waren bereits aufgefahren.

Mit "Es ist verboten Bäume zu fällen" haben Laura und Michelle, 7 Jahre alt, damals protestiert.
Ich kann Herrn Scheibler nur beipflichten, wenn er von "spekulativer Profitmaximierung" spricht. Die Überbauung ist unangenehm dicht, die Bewohner können sich gegenseitig in die Wohnungen sehen, richtige Aussicht haben nur wenige, die internen Erschliessungswege sind Betonschluchten. Und wer hat sich bloss die goldfarbene Fassadenverkleidung ausgedacht? "Es entsteht eine aufdringliche kitschige Farbstimmung, die das denkmalgeschützte Brauerquartier südlich der Rychenbergstrasse empfindlich beeinträchtigt."
Dass der Hochkamin als Relikt der ehemaligen Brauerei Haldengut erhalten wurde, macht die Überbauung auch nicht besser, er kann höchstens noch als Mahnfinger für verpasste Gelegenheiten betrachtet werden.
NB. Ich hätte gerne den Landbote Artikel verlinkt, aber das ist mit dem neuen Internetauftritt der Zeitung nicht mehr möglich. Schade.
Ich habe die Zerstörung der friedlichen Wiese auf der Schafe und ein paar Kühe grasten und an deren unteren Rand einige Einfamilienhäuser standen, auf meinen Spaziergängen verfolgen können.

Den Protest der Kinder gegen die Überbauung habe ich in meinem Blog festgehalten, aber damals war es schon zu spät, die Bagger waren bereits aufgefahren.

Mit "Es ist verboten Bäume zu fällen" haben Laura und Michelle, 7 Jahre alt, damals protestiert.
Ich kann Herrn Scheibler nur beipflichten, wenn er von "spekulativer Profitmaximierung" spricht. Die Überbauung ist unangenehm dicht, die Bewohner können sich gegenseitig in die Wohnungen sehen, richtige Aussicht haben nur wenige, die internen Erschliessungswege sind Betonschluchten. Und wer hat sich bloss die goldfarbene Fassadenverkleidung ausgedacht? "Es entsteht eine aufdringliche kitschige Farbstimmung, die das denkmalgeschützte Brauerquartier südlich der Rychenbergstrasse empfindlich beeinträchtigt."
Dass der Hochkamin als Relikt der ehemaligen Brauerei Haldengut erhalten wurde, macht die Überbauung auch nicht besser, er kann höchstens noch als Mahnfinger für verpasste Gelegenheiten betrachtet werden.
NB. Ich hätte gerne den Landbote Artikel verlinkt, aber das ist mit dem neuen Internetauftritt der Zeitung nicht mehr möglich. Schade.
waltraut - Freitag, 30. Juli 2010, 19:05