Salzen oder Flammenwerfer?
Wegen Salzknappheit reduziert die Stadt Winterthur den Strassendienst. Schon gestern morgen waren alle Strassen weiss geblieben, die wenigen Velofahrer versuchten vorsichtig die Balance zu halten. Auch die Autofahrer fuhren bedächtig, die überfüllten Busse hatten Verspätung und die Fussgänger in der Marktgasse machten die Erfahrung dass einen der Schnee ganz schnell ins Rutschen bringen kann.


Vom 1. bis 26. Januar 2010 hat das Strasseninspektorat 650 Tonnen Salz verbraucht. Diese Menge wird häufig nicht einmal während einem ganzen Winter benötigt. Momentan stehen noch Salzvorräte von 450 Tonnen zur Verfügung. Bei einem einzigen flächendeckenden Grosseinsatz werden 70 Tonnen Salz verbraucht.
Weil die Rheinsalinen trotz Hochbetrieb nicht genügend produzieren,soll das Auftausalz" nur noch haushälterisch" eingesetzt werden.
Allen Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, sich den winterlichen Verhältnissen entsprechend zu verhalten, lässt das Winterthurer Baudepartement verlauten. Die salzgeplagte Natur wird es ihnen danken.
Ein Leserbrief im heutigen Landboten ortet das Salzproblem nicht bei der Knappheit des Streumittels "sondern bei der Schweizer Manie, jede Schneeflocke, die das Pech hat auf eine Strasse oder ein Trottoir zu fallen, einzeln einzusalzen. Wenn das bisher ein strenger Winter war, was haben wir dann zu erwarten wenn tatsächlich mal einer kommen sollte? Flammenwerfer?"


Vom 1. bis 26. Januar 2010 hat das Strasseninspektorat 650 Tonnen Salz verbraucht. Diese Menge wird häufig nicht einmal während einem ganzen Winter benötigt. Momentan stehen noch Salzvorräte von 450 Tonnen zur Verfügung. Bei einem einzigen flächendeckenden Grosseinsatz werden 70 Tonnen Salz verbraucht.
Weil die Rheinsalinen trotz Hochbetrieb nicht genügend produzieren,soll das Auftausalz" nur noch haushälterisch" eingesetzt werden.
Allen Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, sich den winterlichen Verhältnissen entsprechend zu verhalten, lässt das Winterthurer Baudepartement verlauten. Die salzgeplagte Natur wird es ihnen danken.
Ein Leserbrief im heutigen Landboten ortet das Salzproblem nicht bei der Knappheit des Streumittels "sondern bei der Schweizer Manie, jede Schneeflocke, die das Pech hat auf eine Strasse oder ein Trottoir zu fallen, einzeln einzusalzen. Wenn das bisher ein strenger Winter war, was haben wir dann zu erwarten wenn tatsächlich mal einer kommen sollte? Flammenwerfer?"
waltraut - Freitag, 29. Januar 2010, 09:24