Januarloch
Die Schweizer haben es erfunden, das Januarloch, heisst es im Migros Magazin. Ausserhalb der Eidgenossenschaft kenne man den Begriff nicht und im Duden stehe er auch nicht. Dabei habe ich immer geglaubt Januarloch sei ein schönes deutsches Wort, das es auf den Punkt bringt: das Loch im Portmonnaie nach den Exzessen der Weihnachts- und Silvesterzeit, das Loch in der Psyche nach all dem Wohlfühlen, den Kerzen und o du fröhliche.
Wie das mit Löchern oft so ist, besteht auch beim Januarloch mehrheitlich die Meinung, das Loch müsse bekämpft werden. Vielleicht mit einem Januarloch-Überbrückungstee oder lieber einem Kulturmarkt? Oder mit einer Torte?

"Die Januarloch-Torte, hier von der Zürcher Konditorei Freytag ist zwar nicht mehr neu, und es gibt sie auch andernorts. Aber die Idee macht aus der Konsum-Not und den fehlenden Saison-Spezialitäten eine humorvolle Tugend: Mit dieser selbst-ironischen Kreation kann der Kunde seine Familie oder Freunde zum lachen und sinnieren bringen: Gibt es wirklich keine Januar-Spezialitäten oder wird das ominöse Loch nur herbeigeredet?" foodaktuell Januar
Neu ist die Frage ob es das Januarloch gibt, nicht. Schon vor fünf Jahren hat der Zürcher Unterländer ausführlich darüber spekuliert und vor einem Jahr Blogwiese die Spürnase für die feinen deutsch/schweizerischen Unterschiede.
Wie das mit Löchern oft so ist, besteht auch beim Januarloch mehrheitlich die Meinung, das Loch müsse bekämpft werden. Vielleicht mit einem Januarloch-Überbrückungstee oder lieber einem Kulturmarkt? Oder mit einer Torte?

"Die Januarloch-Torte, hier von der Zürcher Konditorei Freytag ist zwar nicht mehr neu, und es gibt sie auch andernorts. Aber die Idee macht aus der Konsum-Not und den fehlenden Saison-Spezialitäten eine humorvolle Tugend: Mit dieser selbst-ironischen Kreation kann der Kunde seine Familie oder Freunde zum lachen und sinnieren bringen: Gibt es wirklich keine Januar-Spezialitäten oder wird das ominöse Loch nur herbeigeredet?" foodaktuell Januar
Neu ist die Frage ob es das Januarloch gibt, nicht. Schon vor fünf Jahren hat der Zürcher Unterländer ausführlich darüber spekuliert und vor einem Jahr Blogwiese die Spürnase für die feinen deutsch/schweizerischen Unterschiede.
waltraut - Freitag, 8. Januar 2010, 15:22