Minarettverbot
Als "Denkerin" bezeichnet sich Julia O. und sagt:
Permanent werden wir mit Schlagzeilen konfrontiert, dass etwa ein junges muslimisches Mädchen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen darf; dass es, aus Angst vor der Reaktion der Familie, sich nicht in einen jungen Schweizer verlieben darf; wir lesen von Genitalverstümmelungen und Ehrenmorden; dass die Frau dem Manne untertan zu sein, er andernfalls das Recht zur Züchtigung hat. All dies ist ein derartiger Verstoß gegen das Gebot der Gleichheit von Frauen und Männern, den wir Frauen nicht länger akzeptieren können. Das Ja zum Minarett-Verbot ist nun ein Stopp-Signal, dass es so nicht weitergehen kann. Jetzt müssen die Dinge benannt und angesprochen werden.
Was das alles mit dem Minarettverbot zu tun hat, darüber hat sie wohl nicht nachgedacht. Und das dieses Verbot keines der von ihr angesprochenen Probleme löst sondern eine ganze Menge neuer schafft, darüber hat sie wohl auch nicht nachgedacht.
Diesen Satz: Ich halte es für eine intellektuelle Unredlichkeit, zu sagen, ich bin zwar dieser Meinung, aber weil die böse SVP auch dafür ist, bin ich eben doch dagegen, hingegen kann ich einigermassen akzeptieren. Es ist doch so, dass man der SVP mittlerweile die Deutungsmacht in einer Anzahl gesellschaftlicher Fragen überlassen hat, und sich jetzt scheut, Aussagen dieser Partei zuzustimmen weil man nicht in dieselbe reaktionäre Ecke gestellt werden möchte.
Was mich bei Frau O. besonders stört und schon immer gestört hat ist, wie sie bei ihren Aussagen alle Frauen vereinnahmt, wie sie ständig von "WIR FRAUEN" spricht. Ich möchte hier festhalten, dass ich da nicht, mitgemeint werden will!
Ich bezeichne mich zwar nicht als Denkerin aber Nachdenken kann ich sehr gut.
Permanent werden wir mit Schlagzeilen konfrontiert, dass etwa ein junges muslimisches Mädchen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen darf; dass es, aus Angst vor der Reaktion der Familie, sich nicht in einen jungen Schweizer verlieben darf; wir lesen von Genitalverstümmelungen und Ehrenmorden; dass die Frau dem Manne untertan zu sein, er andernfalls das Recht zur Züchtigung hat. All dies ist ein derartiger Verstoß gegen das Gebot der Gleichheit von Frauen und Männern, den wir Frauen nicht länger akzeptieren können. Das Ja zum Minarett-Verbot ist nun ein Stopp-Signal, dass es so nicht weitergehen kann. Jetzt müssen die Dinge benannt und angesprochen werden.
Was das alles mit dem Minarettverbot zu tun hat, darüber hat sie wohl nicht nachgedacht. Und das dieses Verbot keines der von ihr angesprochenen Probleme löst sondern eine ganze Menge neuer schafft, darüber hat sie wohl auch nicht nachgedacht.
Diesen Satz: Ich halte es für eine intellektuelle Unredlichkeit, zu sagen, ich bin zwar dieser Meinung, aber weil die böse SVP auch dafür ist, bin ich eben doch dagegen, hingegen kann ich einigermassen akzeptieren. Es ist doch so, dass man der SVP mittlerweile die Deutungsmacht in einer Anzahl gesellschaftlicher Fragen überlassen hat, und sich jetzt scheut, Aussagen dieser Partei zuzustimmen weil man nicht in dieselbe reaktionäre Ecke gestellt werden möchte.
Was mich bei Frau O. besonders stört und schon immer gestört hat ist, wie sie bei ihren Aussagen alle Frauen vereinnahmt, wie sie ständig von "WIR FRAUEN" spricht. Ich möchte hier festhalten, dass ich da nicht, mitgemeint werden will!
Ich bezeichne mich zwar nicht als Denkerin aber Nachdenken kann ich sehr gut.
waltraut - Sonntag, 13. Dezember 2009, 10:24