Einen grosse Tragtasche voll Bücher habe ich diese Woche ins
Buchparadies gebracht. Aber nicht allen Büchern ist der Eingang ins Paradies gewiss. Die strengen Hüter der gebrauchten Bücher selektionieren und verdammen Unwürdiges ins Fegefeuer.
Eigentlich sollten die Buchantiquariate ja froh sein, dass man ihnen Nachschub bringt. Ich habe aber noch keinen getroffen, der einfach Danke sagt und die Bücher nimmt. Vor der Annahme muss ich jeweils abschätzige Blicke auf meinen Lesestoff aushalten. Ich würde mich nie getrauen, ein Silva-Buch anzubieten.
Schlimmer war es nur, als ich versucht habe, getragene Kleider in der Secondhand-Boutique abzugeben. Wohlgemerkt, es waren keine Vögele ind HundM-Fetzen.
Aber was sind die Alternativen zum Gang ins Buchantiquariat?
Bookcrossing kommt mir vor wie Littering und ich warte immer auf den Ruf hinter mir: "Hallo, sie haben was liegengelassen" und Selbstverkaufen auf Abebook ist mir zu umständlich.
waltraut - Donnerstag, 10. Juli 2008, 06:02