Glücksklee und Himmelsbrot

Trifolium pratense
Die Wiesen sind in diesen Tagen voll mit den violetten Blütenköpfen des Rotklees. Er sieht sehr hübsch aus in Blumensträussen, wird aber hauptsächlich als eiweissreiche Futterpflanze und zur Gründüngung angebaut. Hinter dem Allerweltskraut verbirgt sich eine interessante Pflanze und eine lesenswerte Geschichte.
Johann Christian Schubart aus Zeitz hat Mitte des 18. Jahrhunderts den Klee in die Landwirtschaft Europas eingeführt. Dafür wurde er von Joseph II zum "Ritter des heiligen römischen Reiches von dem Kleefelde“ ernannt.
Der Rotklee ist eine "Hummel-Blume". Nur sie kommen mit ihrem langen Rüssel an den Nektar. Imker ziehen deshalb für ihre Bienen den Weissklee vor.
Den nektarhaltigen Blüten verdankt der Rotklee auch den Volksnamen "Himmelsbrot". Für Liebhaber der Naturküche hier eine Auswahl von Rezepten.
waltraut - Donnerstag, 15. Mai 2008, 05:35