Sterbehilfe
Seit Wochen diskutieren die Schweizer Medien das Thema Sterbehilfe, wobei immer wieder die gleichen Fakten und die gleichen Argumente aufbereitet werden. Profilsüchtige Politiker und Mediziner denen ein Teil ihres Einflussbereiches abhanden zu drohen geht, hängen sich an die Diskussion an. Die Sendung Arena von letzter Woche war deshalb kaum zu ertragen.
Dass man das Thema Sterbehilfe auch sachlich diskutieren kann, hat das Interview mit
Peter Schaber, Professor für angewandte Ethik an der Universität Zürich, bewiesen, das Interview im Landboten letzten Donnerstag abgedruckt wurde und das sehr empfohlen werden kann.
"Sterbehilfe im Auto ist nicht unwürdig" meint Schaber, "wichtig ist einzig, dass die betroffene Person freiwillig und ohne Druck zu dieser Entscheidung gekommen ist". Wenn sich Leute belästigt fühlten, dass in ihrer Nachbarschaft gestorben werde, sei das Verdrängung. Im Prinzip befürwortet die Gesellschaft die Sterbehilfe - aber nicht in meiner Nachbarschaft! "Wir können fast nicht mehr mit dem Tod umgehen."
Zum Argument, Leiden habe einen gewissen Sinn, den die Sterbehilfe beschneidet: "Ich glaube auch, dass Menschen dazu bereit sein sollten, Schmerz und Leid auszuhalten. Das ist aber einfach meine Ansicht. Das Problem beginnt dort, wo man anderen Menschen Vorschriften macht. Bis zu welchem Grad kann man die Leute dazu verpflichten, auszuhalten? Dazu haben wir kein Recht."
Eigentlich geht die Sterbehilfe ja nur wenige etwas an. Doch die Medien haben sich in dieses Thema, eines der letzten Tabuthemen, verbissen. Was herauskommt ist viel Lärm um nichts.
NB. Ich habe zu Sterbehilfe gegugelt

Dass man das Thema Sterbehilfe auch sachlich diskutieren kann, hat das Interview mit
Peter Schaber, Professor für angewandte Ethik an der Universität Zürich, bewiesen, das Interview im Landboten letzten Donnerstag abgedruckt wurde und das sehr empfohlen werden kann.
"Sterbehilfe im Auto ist nicht unwürdig" meint Schaber, "wichtig ist einzig, dass die betroffene Person freiwillig und ohne Druck zu dieser Entscheidung gekommen ist". Wenn sich Leute belästigt fühlten, dass in ihrer Nachbarschaft gestorben werde, sei das Verdrängung. Im Prinzip befürwortet die Gesellschaft die Sterbehilfe - aber nicht in meiner Nachbarschaft! "Wir können fast nicht mehr mit dem Tod umgehen."
Zum Argument, Leiden habe einen gewissen Sinn, den die Sterbehilfe beschneidet: "Ich glaube auch, dass Menschen dazu bereit sein sollten, Schmerz und Leid auszuhalten. Das ist aber einfach meine Ansicht. Das Problem beginnt dort, wo man anderen Menschen Vorschriften macht. Bis zu welchem Grad kann man die Leute dazu verpflichten, auszuhalten? Dazu haben wir kein Recht."
Eigentlich geht die Sterbehilfe ja nur wenige etwas an. Doch die Medien haben sich in dieses Thema, eines der letzten Tabuthemen, verbissen. Was herauskommt ist viel Lärm um nichts.
NB. Ich habe zu Sterbehilfe gegugelt

waltraut - Dienstag, 20. November 2007, 09:06