Schwimmen im Kunstwerk
1992 wurde Donald Judd, der amerikanische Maler, Bildhauer und Architekt und Vertreter der Minimal Art, vom Winterthurer Stadtrat beauftragt, eine Brunnenanlage für die Steinberggasse zu planen. Allerdings fehlten der Stadt dann die nötigen Finanzen, worauf sich der Verein „Judd Project“ mit verschiedensten Veranstaltungen, mit Sponsoren und direkten Arbeitsleistungen das notwendige Geld beschaffte. Dies dauerte allerdings einige Jahre und erst 1997, Judd war 1994 gestorben, konnten die drei ellipsenförmigen Brunnenbecken eingeweiht werden.

An heissen Tagen werden die Brunnen von Kindern (und auch Erwachsenen) gerne zu Badewannen umfunktioniert. Ob man denn in Kunstwerken schwimmen darf, fragten sich einige besorgte Bürger.
Der Stadtrat liess im Juni 2007 mitteilen, dass „er sich nicht gegen das Baden in den Judd-Brunnen ausspricht, sofern kein öffentliches Ärgernis erregt und die Wasserqualität nicht beeinträchtigt wird.“

An heissen Tagen werden die Brunnen von Kindern (und auch Erwachsenen) gerne zu Badewannen umfunktioniert. Ob man denn in Kunstwerken schwimmen darf, fragten sich einige besorgte Bürger.
Der Stadtrat liess im Juni 2007 mitteilen, dass „er sich nicht gegen das Baden in den Judd-Brunnen ausspricht, sofern kein öffentliches Ärgernis erregt und die Wasserqualität nicht beeinträchtigt wird.“
waltraut - Freitag, 20. Juli 2007, 12:23