Der nächste Idiot...
Von diesem Beitrag in der Welt am Sonntag habe ich bei Medienlese gelesen. Auch hier steht was drin, mit entsprechenden Kommentaren.
Dass viele Journalisten (und ich behaupte auch manche Publizistikfachleute) solchen Schwachsinn über Blogs schreiben, sieht Kommentator Gerrit so:
"Es ist in erster Linie echte Ahnungslosigkeit und Desinteresse am Thema. Ein bisschen tun mir die Autoren dieser Artikel schon leid - werden sie doch aus heiterem Himmel dazu verdonnert, was über diese seltsame Blogger-Konferenz zu schreiben! Sammeln sich dann mal schnell ein bisschen Achtelwissen darüber zusammen, was ein Blog ist und was es da so an Aufsehen erregenden Stories gab, finden nichts wirklich Spannendes, aber diese komischen Internetvideos mit Saddam Hussein sind doch auch sowas wie Blogs, egal, also alles mal hübsch mit reinverwurstet. Ach, da gibt es Kommentarfunktionen, und eine amerikanische Bloggerin wurde da neulich sogar bedroht? Das ist doch mal blutrünstiger Stoff, das zieht!"
Ich verfolge diese Ahnungslosigkeit, das Desinteresse und das Halbwissen das aus irgendwelchen obskuren Quellen schöpft, schon seit einiger Zeit und musste mir zum Beispiel, als ich eben solches Halbwissen kritisierte, sagen lassen:
"...denn es bestätigt meine an anderen Stellen bereits geäusserte Einschätzung der hiesigen Internettagebüchler als wenig selbstbewusst, reichlich dünnhäutig, konfliktscheu, explizit wissenschaftsfeindlich und ausgesprochen intolerant gegenüber Meinungen, die von der eigenen Gruppennorm abweichen."
Den Begriff Internettagebüchler liebe ich besonders, der zeigt einem doch so richtig was relevant ist.
Dass viele Journalisten (und ich behaupte auch manche Publizistikfachleute) solchen Schwachsinn über Blogs schreiben, sieht Kommentator Gerrit so:
"Es ist in erster Linie echte Ahnungslosigkeit und Desinteresse am Thema. Ein bisschen tun mir die Autoren dieser Artikel schon leid - werden sie doch aus heiterem Himmel dazu verdonnert, was über diese seltsame Blogger-Konferenz zu schreiben! Sammeln sich dann mal schnell ein bisschen Achtelwissen darüber zusammen, was ein Blog ist und was es da so an Aufsehen erregenden Stories gab, finden nichts wirklich Spannendes, aber diese komischen Internetvideos mit Saddam Hussein sind doch auch sowas wie Blogs, egal, also alles mal hübsch mit reinverwurstet. Ach, da gibt es Kommentarfunktionen, und eine amerikanische Bloggerin wurde da neulich sogar bedroht? Das ist doch mal blutrünstiger Stoff, das zieht!"
Ich verfolge diese Ahnungslosigkeit, das Desinteresse und das Halbwissen das aus irgendwelchen obskuren Quellen schöpft, schon seit einiger Zeit und musste mir zum Beispiel, als ich eben solches Halbwissen kritisierte, sagen lassen:
"...denn es bestätigt meine an anderen Stellen bereits geäusserte Einschätzung der hiesigen Internettagebüchler als wenig selbstbewusst, reichlich dünnhäutig, konfliktscheu, explizit wissenschaftsfeindlich und ausgesprochen intolerant gegenüber Meinungen, die von der eigenen Gruppennorm abweichen."
Den Begriff Internettagebüchler liebe ich besonders, der zeigt einem doch so richtig was relevant ist.
waltraut - Montag, 16. April 2007, 11:49