Farbgestaltung
Seit drei Jahren existiert in Winterthur der Kaspar-Diener-Förderpreis für junge Gestalter und Architekten. Die besten Entwürfe werden jeweils im Gewerbemuseum ausgestellt, gestern war der letzte Tag. Mir persönlich hat das Konzept für das Betreibungsamtes in Wülflingen gut gefallen. Aber die edlen Farben und die elegante Gestaltung passen nicht für einen Ort an dem viel Leid und Kummer zusammenkommt.
Der preisgekrönte Entwurf von Franziska Matter, der ein Haus mit alter Bausubstanz: Kachelöfen, Parkett und Täfer in die Neuzeit katapultiert, gefiel mir von seiner Frechheit, aber wohnen würde ich darin nicht wollen.
Der Vorschlag von Nina Eigenmann, in der Küche eine lebendige Tapete, eine "Senkresse", aufzuhängen, finde ich witzig.
In die wasserhaltende Trägersubstanz ist ein Rankenmuster eingeprägt, das mit Kressesamen gefüllt wird. Man muss die Tapete schön feucht halten, dann keimt die Kresse und die Tapete wird grün. Die Keimlinge kann man abschneiden und verzehren. Die Tapete kann man abnehmen, abwaschen und wieder neu füllen.
Der preisgekrönte Entwurf von Franziska Matter, der ein Haus mit alter Bausubstanz: Kachelöfen, Parkett und Täfer in die Neuzeit katapultiert, gefiel mir von seiner Frechheit, aber wohnen würde ich darin nicht wollen.

In die wasserhaltende Trägersubstanz ist ein Rankenmuster eingeprägt, das mit Kressesamen gefüllt wird. Man muss die Tapete schön feucht halten, dann keimt die Kresse und die Tapete wird grün. Die Keimlinge kann man abschneiden und verzehren. Die Tapete kann man abnehmen, abwaschen und wieder neu füllen.
waltraut - Mittwoch, 3. Januar 2007, 12:57