Bücher lesen
Bei Dailylit kann man sich ein Buch aussuchen, das man dann in kleinen Fortsetzungen, die per Email zugeschickt werden, lesen kann.
Ich habe mir Flatland von Edwin A. Abbott ausgesucht, das 1884 erstmals publiziert wurde. Es kommt in 37 Fortsetzungen, geht also nicht zu lange. Die ersten Folgen habe ich bereits erhalten, es war eine gute Wahl. Abbott hat eine "mathematische" Satire über die Viktorianische Gesellschaft geschrieben aber auch eine Science Fiction Geschichte. Hauptsächlich geht es um die Wahrnehmung von Dimensionen.
Flatland Wohnhaus
Flatland ist ein zweidimensionales Land. Seine Gesellschaft ist hierarchisch aufgebaut: als niedrigste Klasse werden die Arbeiter und Soldaten angesehen, sie sind spitzige gleichschenklige Dreiecke, gefährlich, weil sie mit ihren spitzen Winkel im zweidimensionalen Raum von Flatland die anderen Mitbewohner verletzen und zerstören könnten.
Gleichseitige Dreiecke sind Handelsleute und allgemein die Mittelklasse, während Gentlemen and Professionel Men als Quadrate, Squares erscheinen oder auch als Fünfecke. Darüber der Adel, die verschiedenen Schichten der Nobility, die sich durch immer mehr Seiten auszeichnen, bis sie den Ehrentitel Polygon erhalten. Wenn die Seiten so viele werden, dass man sie von einem Kreis nicht mehr unterscheiden kann, hat man die höchste Liga erreicht, die Priester.
Frauen hingegen sind Striche. Und dadurch besonders gefährlich mit ihren zwei Spitzen. Wenn man sie von oben oder von unten sieht, sind sie nichts als ein Punkt. Weil sie auch kein Gehirn besitzen - wo sollte das in einem Strich Platz haben – werden sie durch Gesetz gezwungen, dauernd einen Peace-cry auszustossen und ständig in einer ondulierenden Bewegung zu sein, um ihre Anwesenheit den anderen kundzutun.
Ich bin schon gespannt, wie sich das tägliche Leben in Flatland organisiert.
Ich habe mir Flatland von Edwin A. Abbott ausgesucht, das 1884 erstmals publiziert wurde. Es kommt in 37 Fortsetzungen, geht also nicht zu lange. Die ersten Folgen habe ich bereits erhalten, es war eine gute Wahl. Abbott hat eine "mathematische" Satire über die Viktorianische Gesellschaft geschrieben aber auch eine Science Fiction Geschichte. Hauptsächlich geht es um die Wahrnehmung von Dimensionen.
Flatland Wohnhaus

Gleichseitige Dreiecke sind Handelsleute und allgemein die Mittelklasse, während Gentlemen and Professionel Men als Quadrate, Squares erscheinen oder auch als Fünfecke. Darüber der Adel, die verschiedenen Schichten der Nobility, die sich durch immer mehr Seiten auszeichnen, bis sie den Ehrentitel Polygon erhalten. Wenn die Seiten so viele werden, dass man sie von einem Kreis nicht mehr unterscheiden kann, hat man die höchste Liga erreicht, die Priester.
Frauen hingegen sind Striche. Und dadurch besonders gefährlich mit ihren zwei Spitzen. Wenn man sie von oben oder von unten sieht, sind sie nichts als ein Punkt. Weil sie auch kein Gehirn besitzen - wo sollte das in einem Strich Platz haben – werden sie durch Gesetz gezwungen, dauernd einen Peace-cry auszustossen und ständig in einer ondulierenden Bewegung zu sein, um ihre Anwesenheit den anderen kundzutun.
Ich bin schon gespannt, wie sich das tägliche Leben in Flatland organisiert.
waltraut - Sonntag, 26. November 2006, 07:39