Kaviar aus der Schweiz
Aus dem Lötschberg Basistunnel laufen pro Sekunde 150 bis 200 Liter warmes Bergwasser mit einer Temperatur zwischen 18 bis 22 Grad. Bevor das Wasser in einen Fluss eingeleitet werden kann, muss es mit Energieaufwand abgekühlt werden. Als Alternative wurde der Plan eines Tropenhauses in Frutigen entwickelt. In diesem sollen tropische Früchte und wärmeliebende Fische gezüchtet werden. Seit Januar 2005 werden unter wissenschaftlicher Begleitung in einer Pilotanlage sibirische Störe für Kaviar und Fleisch gezüchtet.

Mit sibirischen Stören (acipenser baerii) aus einer Aquakultur in Italien wurde die Zucht aufgebaut. Und ab Dezember soll der erste Schweizer Kaviar auf den Markt kommen.
In Ruswil besteht bereits ein solches Tropenhaus. Seit 1998 nutzt es die Abwärme einer Gasverdichtungsstation um tropische Früchte, Bananen, Papayas und Sternfrüchte zu produzieren. Hier ein Blick in den Bananenhain.
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Mit sibirischen Stören (acipenser baerii) aus einer Aquakultur in Italien wurde die Zucht aufgebaut. Und ab Dezember soll der erste Schweizer Kaviar auf den Markt kommen.

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waltraut - Mittwoch, 8. November 2006, 05:51