Geld stinkt nicht

Den metallischen Geruch, den unsere Hände annehmen nachdem wir eisenhaltige Münzen, Werkzeug oder Türklinken angefasst haben, kommt nicht von verdampftem Eisen sondern aus der Haut selbst. Forscher haben herausgefunden, dass der salzige Schweiss der Hand die Metalloberfläche korrodiert und dabei Eisenionen entstehen. Diese wiederum wirken als Katalysator, um geruchsintensive phosphor-und schwefelhaltige Bestandteile aus dem Hautfett abzuspalten, die dann den "Eisengeruch" verursachen.
Weil das Hautfett an Türklinken und Münzen haften bleibt, nehmen wir auch noch den Geruch all der Benutzer auf, die sie vorher angefasst haben. Der gleiche Eisengeruch entsteht übrigens auch, wenn Blut mit Haut in Kontakt kommt.
waltraut - Montag, 6. November 2006, 09:02