Schuluniformen sind cool
Das meinen zumindest einige Schüler und Schülerinnen. Schliesslich ist ja auch die Idee der Schuluniform von ihnen selbst gekommen. Heute das Neuste am Abend allerdings redet von Zwang und Einheitskleidung. Dabei gibt es 10 kombinierbare Teile. Über den Stil der „Uniform“ kann man geteilter Meinung sein, ich finde sie hausbacken und beliebig.
Meine Erfahrung mit Schuluniform stammen von einem längeren Aufenthalt in Südafrika. Dort bedeutete Uniform z.B. in der Boston Primary School schwarze Schnürschuhe, graue Kniesocken mit einem bordeauxfarbenen Streifen, graue lange Hosen bzw. Shorts im Sommer, für die Mädchen war ein grauer Trägerrock vorgeschrieben. Ein weisses langärmliges Hemd, eine Krawatte grau/bordeaux gestreift, ein Blazer mit gesticktem Schulwappen und dazu eine Art Baseballmütze beides in der gleichen Farbkombination. Jede Schule hatte ihre Schulfarben, auch Sportkleider wie Rugbyshirts waren in diesen Farben. Hefte und Bücher verstauten die Kinder in einem braunen Köfferchen. Die Uniform wurde nur zur Schule oder bei schulischen Veranstaltungen getragen und dabei wurde anständiges Verhalten erwartet.

Weil die Kinder ja schnell aus den Sachen herauswuchsen, organisierten die Eltern Schulkleiderbörsen, die immer regen Zuspruch fanden. Eine Schuluniform erleichterte Eltern und Kindern das tägliche Leben ungemein, allerdings konnten ein verlorengegangener Blazer, das letzte weisse Hemd oder alle Schulsocken in der Wäsche ziemlichen Stress bringen, denn schulische Kleidungsinspektionen waren an der Tagesordnung.
Dass die Kinder wegen der Uniform ihre Identität nicht ausbilden können, ist Mumpitz. Identität hängt nicht von Kleidern ab sondern muss sich in der Person selbst entwickeln. Allerdings glaube ich nicht, dass sich in einem Land, das keine Schuluniformkultur besitzt eine allgemeine Schuluniformpflicht verordnen lässt. Und sicher ist die Schuluniform nicht die Medizin für überbordendes Konsumverhalten.
Eine Schuluniform trägt zur visuellen Beruhigung bei, lenkt weniger ab, aber die fröhlichen Farben vor allem der Erst- und Zweitklässler würde ich vermissen.

Meine Erfahrung mit Schuluniform stammen von einem längeren Aufenthalt in Südafrika. Dort bedeutete Uniform z.B. in der Boston Primary School schwarze Schnürschuhe, graue Kniesocken mit einem bordeauxfarbenen Streifen, graue lange Hosen bzw. Shorts im Sommer, für die Mädchen war ein grauer Trägerrock vorgeschrieben. Ein weisses langärmliges Hemd, eine Krawatte grau/bordeaux gestreift, ein Blazer mit gesticktem Schulwappen und dazu eine Art Baseballmütze beides in der gleichen Farbkombination. Jede Schule hatte ihre Schulfarben, auch Sportkleider wie Rugbyshirts waren in diesen Farben. Hefte und Bücher verstauten die Kinder in einem braunen Köfferchen. Die Uniform wurde nur zur Schule oder bei schulischen Veranstaltungen getragen und dabei wurde anständiges Verhalten erwartet.

Weil die Kinder ja schnell aus den Sachen herauswuchsen, organisierten die Eltern Schulkleiderbörsen, die immer regen Zuspruch fanden. Eine Schuluniform erleichterte Eltern und Kindern das tägliche Leben ungemein, allerdings konnten ein verlorengegangener Blazer, das letzte weisse Hemd oder alle Schulsocken in der Wäsche ziemlichen Stress bringen, denn schulische Kleidungsinspektionen waren an der Tagesordnung.
Dass die Kinder wegen der Uniform ihre Identität nicht ausbilden können, ist Mumpitz. Identität hängt nicht von Kleidern ab sondern muss sich in der Person selbst entwickeln. Allerdings glaube ich nicht, dass sich in einem Land, das keine Schuluniformkultur besitzt eine allgemeine Schuluniformpflicht verordnen lässt. Und sicher ist die Schuluniform nicht die Medizin für überbordendes Konsumverhalten.
Eine Schuluniform trägt zur visuellen Beruhigung bei, lenkt weniger ab, aber die fröhlichen Farben vor allem der Erst- und Zweitklässler würde ich vermissen.

waltraut - Donnerstag, 19. Oktober 2006, 06:47