Zünftig aufs Oktoberfest
Um stilecht aufs Oktoberfest zu gehen, scheint eine Lederhose unerlässlich. Was es mit dem alpinen Beinkleid auf sich hat, warum es sich in Bayern überhaupt so verbreiten konnte, lässt sich hier nachlesen.
Es waren vor allem Adlige, die Tracht und damit die Lederhose förderten. Zum Beispiel Erzherzog Johann (1782-1859), Bruder von Kaiser Franz II. Der Erzherzog war der grosse Modernisierer der Steiermark und wurde für die Bewohner zur Identifikationsfigur. Seine Volksverbundenheit äusserte sich in engen Kontakten zu den Menschen, dem Tragen der einheimischen Tracht und dem Sammeln und der Förderung der materiellen und geistigen Kultur des Landes.
In Bayern war die Entwicklung ähnlich Die Angehörigen des bayerischen Königshauses gaben sich trachtenfreundlich und bevorzugten die Lederhose vor allem bei ihren feudalen Jagdgesellschaften.

Im virtuellen Lederhosenmuseum kann man sich mit den Feinheiten des "Kultkleidungsstückes Nummer 1" auseinandersetzen.
Als Sepplhose kennt man das gute Stück im nichtbayrischen Ausland. Meist ist mit dem Begriff Unkenntnis und Spöttelei verbunden.

Mit dem Sepplhut allerdings hätte man letztes Jahr fast in Schwierigkeiten kommen können, ein Wiesn Wirt wollte diese Kopfbedeckung in seinem Zelt verbieten. Er sagte, es habe sich bei den Sepplhut-Trägern um angetrunkene, potenzielle Krawallmacher gehandelt. Die Anschauung zeigt, dass er so unrecht nicht hat.
Es waren vor allem Adlige, die Tracht und damit die Lederhose förderten. Zum Beispiel Erzherzog Johann (1782-1859), Bruder von Kaiser Franz II. Der Erzherzog war der grosse Modernisierer der Steiermark und wurde für die Bewohner zur Identifikationsfigur. Seine Volksverbundenheit äusserte sich in engen Kontakten zu den Menschen, dem Tragen der einheimischen Tracht und dem Sammeln und der Förderung der materiellen und geistigen Kultur des Landes.
In Bayern war die Entwicklung ähnlich Die Angehörigen des bayerischen Königshauses gaben sich trachtenfreundlich und bevorzugten die Lederhose vor allem bei ihren feudalen Jagdgesellschaften.

Im virtuellen Lederhosenmuseum kann man sich mit den Feinheiten des "Kultkleidungsstückes Nummer 1" auseinandersetzen.
Als Sepplhose kennt man das gute Stück im nichtbayrischen Ausland. Meist ist mit dem Begriff Unkenntnis und Spöttelei verbunden.

Mit dem Sepplhut allerdings hätte man letztes Jahr fast in Schwierigkeiten kommen können, ein Wiesn Wirt wollte diese Kopfbedeckung in seinem Zelt verbieten. Er sagte, es habe sich bei den Sepplhut-Trägern um angetrunkene, potenzielle Krawallmacher gehandelt. Die Anschauung zeigt, dass er so unrecht nicht hat.
waltraut - Montag, 25. September 2006, 09:23