Maibaum und Böög
Hätten die Zürcher ihren Böög so bewacht, wie die Baierbrunner ihren Maibaum, wäre er ihnen sicher nicht entführt worden.
Ein Maibaum beginnt im Dezember, wenn die Tanne im Forstenriederpark gefällt wird. Am Faschingsdienstag wird er ins Dorf gefahren und an seinen geschützten Lagerort gebracht. Die Blasmusik begleitet diesen Anlass. Von der Dorfjugend wird der Baum dann entrindet und geglättet und danach oben in schlangenförmigen Streifen und unten in Rauten blauweiss bemalt.
Eine Ehrenwache passt auf, dass die Burschen der Nachbargemeinden nicht etwa den Maibaum stehlen. Das wäre eine Schmach für die Baierbrunner und sie müssten den Baum mit Freibier und Brotzeit wieder auslösen. Das ist zum Glück noch nie passiert, aber „1975 gelang es den Baierbrunnern, den Schäftlarner Baum zu stehlen. Er wurde über den Schorner Weg, Oberdill und den Forstenrieder Park transportiert und kam erst zum Morgengrauen in Baierbrunn an,“ heisst es auf der Webseite der Maimusi.
Für die Wache werden jede Nacht zwei bis vier Burschen eingeteilt, und die „Madln“ bringen ihnen Brotzeit und leisten ihnen Gesellschaft.
Seit 1929 gibt es in Baierbrunn der Maibaumbrauch. 1939 hat der Blitz den Baierbrunner Maibaum zerstört und er musste umgeschnitten werden. „Die schlechten Erfahrungen, die die Schäftlarner 1938 dabei machten, als sie sich weigerten eine Hakenkreuzfahne aufzuhängen, umgingen die Baierbrunner dadurch,“ heisst es auf der Website.
Vor dem Aufstellen des neuen Maibaums wird der alte umgelegt, in Stücke zerschnitten und versteigert.

Baierbrunn gehört noch zu den wenigen Gemeinden in der der Baum von Hand mit speziellen Stangen aufgestellt wird, vorher werden ihm noch die Kränze angebunden und ein vergoldeter Gockel kommt auf die Spitze.


Früher habe ich selbst einmal beim Maibaumfest in Baierbrunn mitgemacht.
Hier ein Bild vom brennenden Böög 2005

Dieses Bild des entführten Böögs haben die Entführer ins Internet gestellt, am Tatort haben sie, laut TagesAnzeiger einen Schokolade-Osterhasen sowie ein Emblem mit Hammer und Sichel hinterlassen. Am Sechseläuten wurde ein Ersatz-Böög verbrannt. Es wird spekuliert, dass der entführte Böög am 1. Mai eine Rolle spielen wird.
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Eine Ehrenwache passt auf, dass die Burschen der Nachbargemeinden nicht etwa den Maibaum stehlen. Das wäre eine Schmach für die Baierbrunner und sie müssten den Baum mit Freibier und Brotzeit wieder auslösen. Das ist zum Glück noch nie passiert, aber „1975 gelang es den Baierbrunnern, den Schäftlarner Baum zu stehlen. Er wurde über den Schorner Weg, Oberdill und den Forstenrieder Park transportiert und kam erst zum Morgengrauen in Baierbrunn an,“ heisst es auf der Webseite der Maimusi.
Für die Wache werden jede Nacht zwei bis vier Burschen eingeteilt, und die „Madln“ bringen ihnen Brotzeit und leisten ihnen Gesellschaft.
Seit 1929 gibt es in Baierbrunn der Maibaumbrauch. 1939 hat der Blitz den Baierbrunner Maibaum zerstört und er musste umgeschnitten werden. „Die schlechten Erfahrungen, die die Schäftlarner 1938 dabei machten, als sie sich weigerten eine Hakenkreuzfahne aufzuhängen, umgingen die Baierbrunner dadurch,“ heisst es auf der Website.
Vor dem Aufstellen des neuen Maibaums wird der alte umgelegt, in Stücke zerschnitten und versteigert.

Baierbrunn gehört noch zu den wenigen Gemeinden in der der Baum von Hand mit speziellen Stangen aufgestellt wird, vorher werden ihm noch die Kränze angebunden und ein vergoldeter Gockel kommt auf die Spitze.


Früher habe ich selbst einmal beim Maibaumfest in Baierbrunn mitgemacht.
Hier ein Bild vom brennenden Böög 2005


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waltraut - Freitag, 28. April 2006, 04:04