Von der Olive zum Öl
Mit dem Ernten allein ist es nicht getan, man will ja Öl haben. Dazu werden die Oliven in die Frantoio, die kleine private Ölmühle von Marisa gebracht.
Zuerst werden die Oliven gewogen, dann gewaschen und die restlichen Blätter herausgespült.

In einem Mahlwerk werden die Früchte mit den Steinen zerkleinert und danach einige Zeit mit grossen rumpelnden Steinwalzen zerrieben, damit auch wirklich alle Ölzellen geöffnet werden. Es herrscht ziemlicher Lärm und es entsteht ein ganz besonderer Duft nach Öl, Oliven und Gras.

Dann wird der ziemlich unansehnliche graubraune Brei auf runde Matten aufgebracht und diese werden zu einen Turm gestapelt,

der dann in der hydraulischen Presse mit 400 kg/cm2 zusammengedrückt wird.

Dabei tropft das dunkelbraune Öl heraus. Es wird in die Zentrifuge geleitet aus der es als hellgrünes, leicht trübes Olivenöl bester Qualität herausläuft.

Um das neue Öl zu verkosten, gibt es traditionellerweise eine Bruschetta, das sind auf dem Feuer geröstete Brotscheiben über die das frische grüne, leicht bittere Öl gegossen wird.

Es schmeckt einzigartig. Wer diesen ganzen Ablauf miterlebt hat, wird Olivenöl wohl mit besonderem Respekt geniessen.
Übrigens: die Ausbeute war hier rund 18 Prozent, das ist ein sehr gutes Resultat.

Als Rückstand bleibt zwischen den Matten ein dünner trockener brauner Fladen, den Marisa einem anderen Betrieb verkauft, der ihn mit höherer Temperatur nochmals auspresst und schlussendlich gibt es daraus Tierfutter,
Zuerst werden die Oliven gewogen, dann gewaschen und die restlichen Blätter herausgespült.

In einem Mahlwerk werden die Früchte mit den Steinen zerkleinert und danach einige Zeit mit grossen rumpelnden Steinwalzen zerrieben, damit auch wirklich alle Ölzellen geöffnet werden. Es herrscht ziemlicher Lärm und es entsteht ein ganz besonderer Duft nach Öl, Oliven und Gras.

Dann wird der ziemlich unansehnliche graubraune Brei auf runde Matten aufgebracht und diese werden zu einen Turm gestapelt,

der dann in der hydraulischen Presse mit 400 kg/cm2 zusammengedrückt wird.

Dabei tropft das dunkelbraune Öl heraus. Es wird in die Zentrifuge geleitet aus der es als hellgrünes, leicht trübes Olivenöl bester Qualität herausläuft.

Um das neue Öl zu verkosten, gibt es traditionellerweise eine Bruschetta, das sind auf dem Feuer geröstete Brotscheiben über die das frische grüne, leicht bittere Öl gegossen wird.

Es schmeckt einzigartig. Wer diesen ganzen Ablauf miterlebt hat, wird Olivenöl wohl mit besonderem Respekt geniessen.
Übrigens: die Ausbeute war hier rund 18 Prozent, das ist ein sehr gutes Resultat.

Als Rückstand bleibt zwischen den Matten ein dünner trockener brauner Fladen, den Marisa einem anderen Betrieb verkauft, der ihn mit höherer Temperatur nochmals auspresst und schlussendlich gibt es daraus Tierfutter,
waltraut - Dienstag, 4. November 2008, 18:22
Schön
Wo befindet sich "Eure" Mühle?
Grüß, Mestolo