Sonntag, 19. Oktober 2014

Ein Kränzchen winden

Wunderprächtiges warmes Sonntagssonnenwetter. Da muss ich in den Wald. Vielleicht finde ich diesmal Waldreben zum Kränze machen. Kränze liebe ich ja bekanntlich.
Tatsächlich, als ob es jemand für mich bereitgelegt hätte, finde ich einen ganzen Haufen noch frischer grüner gemeiner Waldreben. Schnell sind etliche lange Zweige abgeschnitten und ein paar Kränze gemacht.

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Und immer liegt noch soviel Material am Boden. Ich weiss nicht ob es andern auch so geht, ich werde dann immer raffgierig und jetzt muss alles mit. Ich ziehe an den langen Ranken und es schaut aus als ob der ganze Wald mitgezogen wird. Und ich sehe wahrscheinlich aus wie ein Appenzeller schön wüeschter Chlaus. Alle die mir begegnen lächeln mir nämlich so freundlich zu.
waldrebe2
Damit kann ich noch ein paar Kränze winden.
Zu den Appenzeller schön wüeschten Chläusen die Wikipedia:
"Die Schöne haben kunstvoll und reich verzierte Kopfbedeckungen mit Szenen aus dem bäuerlichen Alltag, dem heimischen Brauchtum, dem Handwerk, spezielle Bauten, Sport, oder dem Familienleben, die in liebevoller Handarbeit in hunderten von Freizeitstunden angefertigt werden. Sie tragen einer Tracht ähnliche Kleidung.
Die Schö-Wüeschte haben eine Kostümierung aus Tannenreisig, Moos und anderen Naturmaterialien und Kopfbedeckungen, die eine ähnliche Form derer der Schöne gleicht, aber mit Naturmaterialien verziert ist.
Die Wüeschte tragen ein Kostüm aus den gleichen Materialien wie die Schö-Wüeschte, jedoch sind diese Kostüme viel grober und wuchtiger in ihrem Aussehen. Auf dem Kopf befindet sich bei den Wüeschte ein schön gearbeiteter Hut oder ein Helm, der ein wildes Erscheinen hat."

Samstag, 18. Oktober 2014

Öffentlicher Raum

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So hat es angefangen an der frischgeweisselten Wand in der Fussgänger-Unterführung. Rasch wurde die Schrift übermalt und...

wand2

...aber einige Zeit später war dieses zu lesen. (Der junge Mann ist nicht der Verfasser dieses luziden Statements aber die Wortwahl würde ihm gefallen!)
Auch diese Aussage wurde schnell und sorgfältig übermalt worauf sich der oder die Schriftsteller wiederum äusserten:

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Die weitere Entwicklung verfolge ich mit Interesse.
Wikipedia zum öffentlichen Gut.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Corvus Corax

Ein Rabe hat es heute aufs Titelblatt der NZZ geschafft. Und eine ganze Seite über die "Überlebenskünstler mit taktischem Gespür" macht uns mit der Eigenart des schwarzen Vogels vertraut.
Abfall
Raben sind schlau, sie sind aber auch neophob, das heisst sie sind dem Neuen, Unbekannten gegenüber misstrauisch und zurückhaltend. Fürs Überleben kann das schon wichtig sein. (An die Winterthurer Kehrichtsäcke haben sie sich bestens angepasst.)
In einer Forschungsstelle im österreichischen Almtal wird das Verhalten der Schwarzgefiederten untersucht, berichtet die NZZ.
Raben sind monogam und sie bemühen sich rührend um ihre Jungen. Ich beobachte selbst auf dem Sportplatz der benachbarten Kantonsschule jedes Frühjahr wie die Jungen den Alten nachhüpfen und bei ihnen betteln oder schauen was es Feines für den Schnabel gibt. Meistens waren es zwei Junge, dieses Jahr drei.
Wenn die Jungen dann erwachsen werden leben sie zuerst in jugendlichen Gruppen zusammen, wo sie irgendwann ihren Partner finden. Zusammen suchen sie darauf nach einem Revier, was oft schwierig ist. Mehr als zehn Quadratkilometer braucht ein Rabenpaar für seine Familie und "Ohne Wohnraum keine Familiengründung."
Das Erinnerungsvermögen der Raben ist gut entwickelt, viele machen ausgedehnte Flugreisen bis Slowenien oder Italien. Und doch kommen sie wieder zurück. In der Forschungsstation im Almtal werden ausgewählte Raben mit Datenloggern ausgestattet, die die Position der Tiere regelmässig an die Forschungsstelle melden, so dass die Flugrouten und Zwischenziele wie Mülldeponie, Kompostierungsanlage oder Futterplatz für Geier verfolgt werden können.
Hier der ganze Aufsatz in der NZZ.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Morgenstund'

ist einfach die schönste Zeit zum Laufen. Doch im Wald ist es zu dieser Jahreszeit so früh noch sehr dunkel und ich will schliesslich nicht über eine Wurzel stolpern oder mit einem Baum kollidieren. Eigentlich kann man in den frühen Morgenstunden genauso gut in der Stadt herumlaufen, dachte ich mir. Es fehlt halt dann das Waldfeeling, aber die Stadt hat auch viele Bäume und Grünanlagen. Also habe ich es ausprobiert und die Reize der städtischen Morgenstunde gesucht und gefunden.

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Ungefährlicher als der Wald ist die Stadt aber nicht. Es waren zahlreiche Velofahrer in der morgendlichen Dunkelheit mit hoher Geschwindigkeit, lautlos und ohne Licht (und ohne Rücksicht) unterwegs.

Freitag, 10. Oktober 2014

Diplomfeier

Ein Diplom konnten wir gestern feiern. Gratulation dem Bätschelor.

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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Zuckerwatte und Handschellen

Ein Traumtag um mit dem Piccolino an die Olma zu fahren.

zuckerwatte

Eine Riesenzuckerwatte, im gesunden blau, hatten wir zu verdrücken. Die Dame an der Zuckerwattemaschine hatte so etwas wohl noch nie gemacht, hellblaue Zuckerwatte war überall. An ihren Händen in der Luft und im beträchtlichen Mass auch an dem Holzstecken den man uns dann überreichte. Naja, in der Erinnerung war es besser.

polizist

Eine Polizeiausstattung wollte der Kleine. Wieder. Denn schon am Frühlingsmarkt haben wir ein Set gekauft aber weil er zu wenig aufgepasst hat ging alles verloren. Diesmal wird er vorsic htiger sein.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Farbe im nebligen Alltag

pink

orange.

Montag, 6. Oktober 2014

Blumen im Garten

Zinnien sind beliebte Gartenblumen, meine Mutter hat sie schon gesät. Ich habe sie nicht so gerne weil sie meistens unauffällig sind, als Hintergrundpflanzung in allen möglichen Farben.
Auf dem morgendliche Spaziergang habe ich diesen Garten gesehen. Die roten Zinnien machen richtig was her, in einer eindrucksvollen Farbe zusammenstehend. Ihr Rot ist sehr schön, nicht knallig aber satt. Ich habe eine Blüte mitgenommen und separat fotografiert. Diese Sorte muss ich nächstes Jahr auch haben.
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In der Gartenanlage - in natura vieeel schöner

zinnie
In der Vase

Freitag, 3. Oktober 2014

Klettern und Fliegen

Der Adventure-Park bei Neuhausen ist sehr schön gelegen, direkt gegenüber dem Rheinfall. Mit der S33 ist man in einer knappen halben Stunde am Schloss Laufen und kann mit dem Boot auf die andere Rheinseite übersetzen. Ein Stückchen hochlaufen und schon ist man da.

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Für alle Alters- und Könnensklassen gibt es unterschiedliche Routen. Diesmal war der Piccolino an der Reihe zum Klettern.
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Ich möchte unbedingt auch noch einmal in den Seilpark, vielleicht auch auf die Panorama-Route mit Super Blick auf den Rheinfall? Bis zum 2. November ist der Park noch geöffnet.

Dienstag, 30. September 2014

Vintage

Man kann sich kaum vorstellen dass solche Ärmel einmal modern waren. Das Bild ist aus einer Burda von 1988. Und doch, man sprach damals davon dass Frauen selbstbewusster würden, breitschultriger!
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Ich war damals an der Uni und es war verpönt modisch daherzukommen. Das heisst, es kam auch noch auf die Studienrichtung an: Ethnologinnen und Soziologinnen liefen herum wie wenn sie im Kuhstall oder auf der Alp genächtigt hätten, Sprachwissenschaftlerinnen in Jeans und selbstgestrickten Pullovern aus selbstgesponnener Wolle. Nur die Damen der Kunstgeschichte durften sich elegant anziehen.
Ich habe damals bevorzugt ein Herrenjacket aus Sackleinen getragen, vom Flohmarkt. Die Ärmel hochgekrempelt, weil natürlich viel zu lang. Dazu einen schwarzen Herrenhut.

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siebensachen ist seit November 2005 online Mail an: w.bellwald+swissonline.ch

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Hallo Waltraut :-)
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schlafmuetze - 19. Okt, 20:51
Rabeneltern?
Dieses Vorurteil sollte also aus dem Duden und unseren...
Margrit (Gast) - 16. Okt, 17:53
Verloren?
Bei der Flucht hat der Räuber die Handschellen...
ovi (Gast) - 10. Okt, 21:57

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