Donnerstag, 8. Dezember 2016

Der Krähenbaum

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Überall in der Stadt versammeln sich die Krähen auf den hohen Bäumen und schnattern miteinander. Am Morgen kann man sie sehen, abends ist es zu dunkel, dann hört man nur wie sie sich miteinander unterhalten.

Montag, 5. Dezember 2016

Winterthurer Spaziergänge

In Eidberg waren wir heute. Es ist eine Aussenwacht von Winterthur am Hang des Hulmen (mit 687 Metern der höchste Berg der Stadt.) "Eidberg ist seit dem 20. Jahrhundert nicht mehr wesentlich gewachsen und hat dadurch seinen dörflichen Charakter bewahrt", weiss Wikipedia. Mit dem 9er Bus kommt man hin, von einem kleinen Schulhaus mit Glockenturm wird man empfangen. In der Nachmittagssonne sind wir spazierengegangen, es ist idyllisch, von der Stadt ist nichts zu hören und zu sehen. Bei Föhn sieht man bestimmt auch die Alpen.

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Kühe, Kälber und Rinder mit wuschligem dichten Winterpelz fühlen sich auf der sonnigen Weide wohl.

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Handelt es sich hier um einen Speierling?

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Die weichen Früchte schmecken anders, säuerlich. Vielleicht sind es Elsbeeren? Die Königin der Wildbeeren.

Samstag, 3. Dezember 2016

Advensterli

Ich weiss nicht das wievielte "Advensterli" ich heute fertiggestellt habe, doch es hat wie immer Spass gemacht. Ich habe es diesmal auf drei Fenster ausgedehnt und musste eine Menge Sterne schneiden.
Das Sammeln der nötigen Tannenzweige, der Äste, Tannenzapfen, Moos, Beeren, Flechten ist genussreich, besonders mit jemand die über einen bemoosten Ast genauso in Begeisterung geraten kann wie ich. Und der kein Ast zu schwer ist um ihn heimzuschleppen.
Danke für die fröhliche und tatkräftige Begleitung!
Das ist nun aus all dem und einigen Blättern Papier geworden:

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Fotografiert habe ich es am Nachmittag, im Hintergrund sieht man das Schulgebäude von gegenüber im Abendsonnenschein.

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Auch der Briefkasten hat Adventsschmuck bekommen.

Heute abend um acht kommen nun die Leute vom Quartier zu einem gemütlichen Abend. Ich bin gespannt wer kommen wird, ich habe ein paar Neuzugezogene eingeladen, mal sehen ob sie es wagen.

Freitag, 2. Dezember 2016

Minusgrade

Sehr kalt und sehr sonnig waren die letzten Tage. Ganz unghewohnt präsentierte sich der Stadtbrunnen mit Eiszapfen und einer dicken Eisschicht. Überraschend. Im Allgemeinen wird das Wasser schon vor dem ersten Frost abgestellt und das Becken mit Tannenästen oder Laub schön warm eingepackt.
Wenn man es sich so überlegt: Es war vor etwa drei Monaten als die Kinder den Stadtbrunnen in der Hitze als Schwimmbad umgenutzt haben.

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Sonntag, 27. November 2016

Advent

Heute war der erste Adventssonntag, schon gestern habe ich mich um die Dekorationen bemüht. Zum Glück hatten die Waldarbeiter bei ihren Fällungen eine Menge von Tannengrün und anderem interessanten Dekorationsmaterial hinterlassen. Weil wir noch ein kleines Kind im Haus haben, habe ich dieses Jahr noch das Krippli auf dem Fensterbrett aufgestellt und einen Adventskranz aufgehängt.

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Samstag, 26. November 2016

Adventsköstlichkeiten

Adventsmarkt war gestern in der Stadt, er war ziemlich klein aber es gab eine Menge kulinarischer Köstlichkeiten. Selbstverständlich durfte man überall probieren. Wir haben uns für Curry entschieden und für kandierten Ingwer, eine Novität für den Piccolino, die ihm aber gut geschmeckt hat. Ich habe mich von einem charmanten englischsprechenden Franzosen für einen sündhaft teuren aber seeehr guten Trüffel-Käse verführen lassen. Ein Paket getrocknete Berberitzen wurde gekauft, weil ein paar Freundinnen davon geschwärmt haben. Auf Anregung vom Piccolo ging noch ein Paket für seinen Vater mit, "weil der gern etwas Neues ausprobiert"! Zum Schluss noch eine Auswahl Mohrenköpfe verschiedener Aromen, mir ist nur noch der Glühwein in Erinnerung. Sehr fein!
Vor lauter Ausprobieren bin ich am Markt kaum zum Fotografieren gekommen.

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Donnerstag, 24. November 2016

Vom Umgang mit den Dingen

Auf meinem Weg zum Feldenkreis früh am Morgen komme ich jeweils an diesem Laden vorbei

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und schaue mit morbider Faszination in die vielen Schaufenster mit seinen Dutzenden von Gegenständen,

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deren Anwendung und Nutzen ich eigentlich garnicht so genau wissen will. Obwohl ich ja von der Profession her an materieller Kultur und am "Umgang mit den Dingen" interessiert bin.

Ode an die Dinge von Pablo Neruda

Ich liebe die Dinge über alles,
alles.
Ich mag die Zangen,
die Scheren,
ich schwärme
für Tassen,
Serviettenringe,
Suppenschüsseln -
vom Hut
ganz zu schweigen.


Ich liebe
alle Dinge,
nicht nur
die höherstehenden...

vollständig hier.

Dienstag, 22. November 2016

Unspontan

Der Piccolino fragt:
"Du hast doch viel Stoff?
"Ja."
"Und du kannst doch nähen?"
"Ja."
"Die Mutter meines Freundes hat ihm einen Detektivmantel genäht!"
"Aha."
"Das kannst Du doch sicher auch?"
(Scharfes Nachdenken, najaaa das könnte ich schon, aber will ich das? Und eigentlich kann ich nicht so einfach in einen Stoff hineinschneiden und einen Detektivmantel nähen. Da bin ich ziemlich unspontan. Ich bräuchte den Schnitt für einen Detektivmantel für einen Achtjährigen. Ich müsste meine Burdahefte durchschauen. Was soll ich bloss sagen? Soll ich neben der Mutter des Freundes als Niete dastehen?)
"Naja. Wenn es sein muss."
"Du hast doch sicher braunen Stoff!"
(Was ich ganz sicher nicht habe ist brauner Stoff, weil ich braun nicht mag und nicht trage."
"Nein."
"Er darf auch grau oder schwarz sein."
(Grauen festen Stoff habe ich in Mengen, damit wollte ich einmal unser Sofa beziehen.) Wir suchen also den grauen Stoff, der natürlich zuunterst unter den weissen Stoffen liegt. Ich muss alles herausnehmen.
Der Stoff gefällt, ich hole das Metermass und vermessen den Kleinen. (Eigentlich müsste ich ein Schnittmuster haben, einen Verschluss braucht es und wie mache ich das bloss möglichst einfach mit den Ärmeln????)
Der Kleine hat mir aufgezeichnet wie er sich den Detektivmantel vorstellt (den Hut hat er schon):

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Schliesslich schneide ich in den Stoff, einfach (für mich) soll es werden. Der Piccolino beobachtet alles ganz genau und möchte alles wissen. Ich muss ihm die Nähmaschine erklären, er ist fasziniert. Und ich bin immer skeptischer wie das ausgehen wird, ich sehe mich schon als Looserin, die nicht mal einen Detektivmantel fertig bringt.
Zum Glück oder zum Unglück kommt nun der Vater des Kleinen um ihn abzuholen. "Was ich jetzt garnicht brauchen kann, ist, dass jemand lacht!" rufe ich dem Vater zu. Er sagt nichts.
Später schicke ich ihm ein erklärendes SMS - und ich brauche die Kleidergrösse des Kleinen.
Heute Morgen entscheide ich dass der gestrige angefangene Detektivmantel nichts taugt. Im Burdaheft vom August 2000 finde ich eine Kinderjacke in der passenden Grösse, auch Reste von Seidenpapier finden sich um die Teile aus dem Schnittmusterbogen abzupausen. Stoff ist zum Glück genug da, er war für ein grosses Sofa vorgesehen.
Ich vereinfache den Schnitt ein bisschen und stecke ihn auf den Stoff. Jetzt schneide ich dann aus. Haltet mir den Daumen. Und dann fange ich an zu nähen.
Fortsetzung folgt

Sonntag, 20. November 2016

In einem alten Haus

Mitten in der Stadt eine neue Wohnung!

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Mit dieser Aussicht!

2016-11-8

...und nein, wir suchen nichts Neues!

Freitag, 18. November 2016

Morgenstunde

Geaaaht und geoooht haben wir heute vor unserem Morgenlauif. Der Himmel war grossartig, ein Regenbogen oder zwei oder drei, dann die aufgehende Sonne, die in die Baumkronen zündete. Wir sind einfach stehengeblieben und haben geschaut.
Danach sind wir in den Wald, haben drei lange schwere Äste zu zweit durch den Wald nach Hause getragen, unsere Jacken verdreckt und gelacht. So einen schönen Tagesanfang hatten wir schon lange nicht mehr, darüber waren wir uns einig.

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