Sonntag, 14. Februar 2016

Horrorvision

Eine Zukunftsvision als Horrorvision rufe das Interview mit dem neuen Direktor der ETH Bibliothek Rafael Ball hervor, auch aus der Sicht von Michael Hagner, der Wissenschaftsforschung an der ETH lehrt und er meint: "Ein Bibliothekar, der die Forderung aufstellt, man solle endlich die Hemmungen vor elektronischen Büchern überwinden, und der darüber hinaus Bibliotheken zu quasi bücherfreien Zonen erklärt, hat nicht nur seinen Beruf verfehlt, er mischt sich auch in Forschungspraktiken ein, die ihn gar nichts angehen."
NZZ vom 12.2.2016
Auch in der NZZ vom Sonntag von heute gibt es Contra: "Das Buch hat Zukunft" stellen die Claus Ceynowa, Generaldirektor der Staatsbibliothek und Andreas Degkwitz, Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt Universität in Berlin fest. Information sei im Internet nicht einfach "da" sondern müsse erst einmal digitalisiert, lizensiert, subskriptiert und gespeichert werden, "um dann für den Nutzer wie der Strom aus der Steckdose zu kommen".
Wie die Schreiber der Leserbriefe in der gleichen NZZ am Sonntag bin auch ich fest überzeugt davon, dass das Ende der Bibliotheken keinesfalls bevorsteht. Aber man muss sich wehren!

Donnerstag, 11. Februar 2016

Bibliotheken? Weg damit!

Meinen längeren Beitrag zum Thema "es braucht keine Bücher und keine Bibliotheken mehr" hat eine unvorsichtige Fingerbewegung ausgelöscht, deshalb gebe ich kurzerhand Hinweis auf zwei Links:

Die Bibliothek will ein Ort des Lebens sein, nur lesen und schweigen das war einmal.
Landbote vom 15.11.2015

Weg damit. Das Internet macht Bücher und Bibliotheken überflüssig, sagt der Chef der ETH-Bibliothek. Entweder diese räumen ihre Bücherregale leer und erfinden sich neu - oder sie werden verschwinden. NZZ am Sonntag 7.2.2016

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Wahrscheinlich gehöre ich zu den Altmodischen, die ein Buch aus Papier in der Hand haben möchten, die sich gerne mal im Bücherdepot der ZB einschliessen lassen würde (natürlich mit entsprechender Verpflegung und einem bequemen Sofa) damit ich nach Lust und Laune Bücher herausnehmen, mich überraaschen lassen kann was hinter den weinroten und grünen Buchdeckeln steckt, sie anschauen und mich inspirieren lassen kann von Themen von denen ich nicht wusste dass es sie gibt.
Ich besitze zwar auch einen Ipad auf dem ich hie und da Bücher lese. Jedoch habe ich noch kein einziges gekauft, sondern lese was auf dem Ipad ist: Treasure Island, Far from the Madding Crowd und Dracula auf Englisch, die Schachnovelle. An Karl May Von Bagdad nach Stambul bin ich dran. Und wenn ich dieses Angebot durchgelesen habe, kann ich mich noch immer in die über 700 Seiten von Kants reiner Vernunft vertiefen.
Solange ich Zugang zu Elektrizität habe!.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Nein, No, Non

02.2016.10

Nein zur Durchsetzungsinitiative.
Das Foto ist aus einer Mail des Komitee gegen die unmenschliche SVP-Initiative

Montag, 8. Februar 2016

Zum Faschingsdienstag

Es war ein lustiges Fest, ist schon lange her.

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Sonntag, 7. Februar 2016

Frauenstimmrecht

Heute vor 45 Jahren haben die Schweizer Stimmberechtigten (nur Männer) dem Frauenstimm- und wahlrecht an der Urne zugestimmt.



Ich bin mir gar nicht sicher ob heute noch alle die Symbolik des Teppichklopfers erkennen oder ob überhaupt alle wissen dass dieses Gerät im obigen Bild ein Teppichklopfer ist? Ein Reinigungs- aber auch ein Strafinstrument.

"Teppichklopferinnen jedoch treten an Ort und Stelle. Was geht über die Beharrlichkeit eines teppichklopfenden weiblichen Wesens? Menschenskind, wie ist es fasziniert von der Aufgabe, jemandem den Marsch zu klopfen!
Fast könnte man meinen, es sei im Lande des verhinderten Frauenstimmrechts der erhobene Teppichklopfer zum Symbol des Protestes geworden. (Schweizerisches Pendant zur
Freiheitsstatue im Hafen von NewYork.) Wie einstens die Männer den Zweihänder, so schwingen jetzo die Frauen den Teppichklopfer."
Zitat aus "Jetzt klopfen sie wieder" Nebelspalter 1961, Heft 17.

Sonntagsspaziergang

So früh wie dieses Jahr habe ich noch keinen Bärlauch gesehen.

02.2016.08

Ich möchte noch ergänzen, am 18. Februar 2007 habe ich über Bärlauchrisotto auf dem Balkon gebloggt. Da konnten wir schon im Sonnenschein auf dem Balkon zu Mittag essen.

Freitag, 5. Februar 2016

Federkohl

Wirsing hat es in meiner bayrischen Kindheit gegeben, durch den Fleischwolf getrieben. Weisskraut und Blaukraut hat meine Mutter im Winter häufig gekocht und in den Nachkriegsjahren hat sie zusammen mit der Nachbarin selbst ein Fass Sauerkraut gemacht. Federkohl jedoch war unbekannt.
Die grossen schönen Federkohlhäupter tauchen in den letzten Jahren auf dem Winterthurer Markt auf und kürzlich habe ich ihn mit einem einfachen aber wie sich herausstellte sehr schmackhaften Rezept ausprobiert.
Man konnte einzelne Blätter kaufen, drei davon habe ich ziemlich fein geschnitten, mit etwas Knoblauch ein paar Minuten in Olivenöl angebraten und dann mit den frischgekochten Tagliatelle vermischt.und serviert.
Federkohl werde ich sicher öfters kochen. Er ist ja auch sehr gesund.

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Interessanter Artikel über Grünkohl bei Wikipedia

Dienstag, 2. Februar 2016

Im Toggenburg

Heute habe ich eine Freundin im Toggenburg besucht. Wir sind zuerst mit einer Standseilbahn und dann einer Gondel auf den Chäserrugg gefahren und haben im schönen Gipfelrestaurant, gebaut von Herzog & de Meuron Rösti mit Spiegelei gegessen.

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Atemberaubender Ausblick. Ein Meer von Alpengipfeln liegt vor einem wenn man aus dem Gebäude kommt.
Webcam

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Auf der Sonnenseite des Toggenburgs, kaum Schnee, grüne Wiesen, Berge

Montag, 1. Februar 2016

Geburtstagswünsche

Schon wieder ein Jahr vorbei und wie jedes Jahr am 1. Februar:

1.2016.39

Ein Prosit auf Agnes das Geburtstagskind, es soll ein glückliches Jahr werden!

Sonntag, 31. Januar 2016

Mit Konfitüre gefüllt

Kürzlich im Tagesanzeiger:

1.2016.40

Zur Präzisierung, es war natürlich von dem hier die Rede:

Berliner

Donnerstag, 28. Januar 2016

Ein Denkmal für den Abfall

Ich war mit Madame Tricot im Winterthurer Fotomuseum und danach zum Kaffeetrinken. Dabei zog sie ihre dünnen edlen Stricknadeln heraus sowie ein dunkelbraunes Garn und fing an zu stricken: Das beruhigt mich, meinte sie: «Knitting Art is the Guarantee of Inner Peace and Happiness»
Ich hatte schon einige Zeit nicht mehr in Madames Homepage geschaut, inzwischen ist diese überarbeitet worden. Unglaublich welche Ideen aus der Künstlerin herausgesprudelt sind und noch sprudeln. Und was sie alles gestrickt und ausgestellt hat!
Schaut es euch an: Madame Tricot
Madame strickt ja nicht nur feine Sachen, oft ist auch eine kritische Perspektive präsent. Wie hier zum Beispiel:


"Die Arbeit „Verschwendung im Mülleimer“ ist eine Hommage an alle ungenossenen und aufgrund von Überfluss der Verwesung anheimgefallenen Lebensmittel. In minutiöser Handarbeit und einer liebevollen Achtsamkeit für die authentische Wiedergabe von Schimmelspuren wurde dem Abfall ein Denkmal gestrickt."

Fotograf Daniel Ammann

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