Donnerstag, 17. Mai 2012

Manly crochet

"Männliche" Objekte häkelt der Fiber Arts Künstler Nathan Vincent: einen Rasenmäher, Zigarren im Aschenbecher, Gasmasken, Waffen, Trophäen oder als Installation einen kompletten Locker Room mit gehäkeltem Urinal. Er häkelt auch Deckchen jedoch mit "männlichen" Motiven.
Manly Objects crochets fiber artist Nathan Vincent: a lawnmower, cigars in an ashtray, gasmasks, weapons, trophies and as installation a complete locker room including urinal. He also crochets doilies but with "manly" themes.


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Vincent
meint zu seinem Werk: "By crocheting the objects that are linked to these masculine ideas I am breaking down the barrier of traditional gender permissions. The objects are no longer rough and manly, but soft and inviting."

Dienstag, 15. Mai 2012

Stricken zum Essen

Wenn man ins Schaufenster des Novalana Wolleladens in Winterthur schaut könnte man meinen hier sei eine Metzgerei eingezogen. Würste, Schinken, Pasteten, Schweinsköpfe und Hackfleisch sind appetitlich ausgestellt.

When looking into Novalanas windows one could think a butcher had opened shop here. Sausages, bacon, paté, pigs trotters and minced meat make an interesting display. And everything is vegetarian.

gestrickte Metzgerei1

gestrickte Metzgerei2
Das "Hackfleisch" ist ein Baumwollgarn von Madame Tricot blutrot gefärbt, daneben Schweinsfüsse. Alles vegetarisch.

Die Schöpferin dieser Dinge ist Madame Tricot, im Privatleben Ärztin. Sie strickt "alles was man essen kann" aber nach keiner Anleitung und sie gibt auch keine Anleitungen. Jedes Stück ist ein Unikat, es würde sie langweilen etwas zu reproduzieren.

The "minced meat" is a cotton yarn dyed a deep bloody red by Madame Tricot. She is the artist behind these knitted goods, a doctor in everyday life. She knits "everything you can eat" and makes it up as she knits. Without a pattern. And she doesn't do tutorials.

Montag, 14. Mai 2012

Knöpfe vom Flohmarkt

Diese Bilder haben mich daran erinnert:
Eine ganze Handvoll alter Perlmuttknöpfe habe ich vor Jahren auf dem Flohmarkt gefunden und mir daraus ein sommerliches Armband gebastelt.

armband

Zwei Gummifäden durch die Knopflöcher gezogen, ab und zu eine Swarovski-Perle dazwischen und schon ist das Armband fertig. Es sieht gut aus zu ärmellosen Sommerkleidern. Wenn es stört ist es schnell abgezogen.

Sonntag, 13. Mai 2012

Zum Muttertag

Lasst es euch gut schmecken.
muttertagsbraten

Freitag, 11. Mai 2012

Globi und der Panther

Seit ein paar Tagen liest man von dem rätselhaften Tier, das im Kanton Solothur gesichtet wurde. Ob es wirklich ein Panther ist, wie behauptet, ist nicht sicher. Mir kam als erstes die Geschichte eines 1933 aus dem Zürcher Zoo entlaufenen Panthers in den Sinn.
Sein Schicksal hat damals die ganze Stadt beschäftigt und beunruhigt.
"Tagelang wurde nach dem Tier gesucht: Überall wollte man es gesehen haben, die Bewohner am Zürichberg trauten sich in der Nacht nicht mehr aus dem Haus, mutige Jäger streiften schussbereit durch die Wälder, um die Bestie niederzustrecken."
Auch Schiele vom Globi-Verlag liess die Geschichte nicht ruhen. "Als dann plötzlich eine Pause einsetzte und ein Abflauen des allgemeinen Interesses, just in diesem Augenblick hatten wir eine Idee. Sie wurde gezeichnet, gedichtet und herausgebracht," schrieb er. Lips, der Globi-Zeichner entwarf eine lustige Geschichte, die in sechs Folgen in den Zürhcre Tageszeitungen veröffentlicht wurde. Paul Altheer, der spätere erste Radio-Direktor schrieb die Verse dazu.
globi-und-panther
Der Erfolg war riesig, es wurden Sonderdrucke der Geschichte verschenkt, verbunden mit einem Ausmalwettbewerb.
Das Warenhaus Globus schenkte dem Zürcher Zoo schliesslich ein Pantherweibchen, das eigentlich hätte Globina heissen sollen, und das Globi natürlich "eigenhändig in Afrika gefangen" hatte.
Am Tag vor dem Einzug des neuen Pantherweibchens, vom Globus publikumsträchtig inszeniert, wurde das Fell des verschwundenen Panthers gefunden, was das Publikumsinteresse nochmals anheizte.
Der verschwundene Panther, so schreibt die NZZ, sei auf dem Ricken von einem Taglöhner erschlagen und zu einem Pfeffer verarbeitet worden.
Das ist die Geschichte, die ich auch kenne und die sich in der NZZ vom 17.Januar 1934 nachlesen lässt. Nun gibt es aber einen widersprüchlichen Bericht im Landboten vom 10.Mai. Danach wurde der Panther von zwei Wilderern getötet und zu Wurst verarbeitet, behauptet der 84jährige ehemalige Zoowärter Ernst Christen, wer den wohl ausgegraben hat?

Donnerstag, 10. Mai 2012

Nebel, Nebel

So sah es heute morgen um 6 Uhr bei uns aus:
nebel1

nebel2

nebel3
Oben war es sonnig und die Stadt schlief noch unter einem grossen weissen Federbett.
Später wurde es ein strahlender Tag, mit Draussensitzen im Gartenrestaurant.

Dienstag, 8. Mai 2012

Frühlingsblumenwiesenstrauss

Eigentlich keine grosse Sache so ein Frühlingswiesenblumenstraus. Gibt es jedes Jahr neu. Und doch bekommt man fast Augenwasser vor lauter Ehrfurcht dass uns solche wunderbaren Dinge jedes Jahr üppig und selbstverständlich immer wieder zu Füssen gelegt werden.

blumenstrauss

A bunch of spring flowers. Nothing very special. Every year again. Still, they almost make my eyes water from awe.

Montag, 7. Mai 2012

Slice and sew

Auseinanderschneiden, anders kombinieren, etwas dazufügen, zusammennähen damit etwas Neues entsteht. Schnell geht das nicht!

freeform1

freeform2

Slice, combine, add, sew. It takes some time.

Sonntag, 6. Mai 2012

Frischer Spargel aus der Region

Am Freitag gab es auf dem Markt zum ersten Mal frischen Spargel aus der Region. Wir haben uns eine gute Portion grünen Spargel gekauft und sie zusammen mit kleinen frischen Kartoffeln auf dem Balkon verspeist.
spargel
Ein Genuss.

Samstag, 5. Mai 2012

My first painting

Mein Online Kurs Flower Crazy hält mich ganz schön auf Trab. Obschon man nicht gezwungen ist ein Programm einzuhalten möchte ich doch auf dem Laufenden bleiben. Die letzte Aufgabe war auf Holz zu malen. Ich war mir lange nicht schlüssig auf was für Holz ich malen soll, schliesslich habe ich mir Sperrholzabschnitte besorgt und bin nach Carlas Anleitungen vorgegangen. Das bedeutet nicht dass man ihnen buchstabengetreu folgen muss sondern man hat jeglichen Spielraum aber für ein Newbie wie mich sind sie sehr hilfreich.
Nun, das ist das Ergebnis, mein erstes "Gemälde", kein Monet aber ich bin ganz zufrieden.
Das war das erste Ergebnis.
Flower board before
Es schien mir zu unruhig, da bin ich nochmals mit Gesso darüber. Ich liebe Gesso (von dem ich vor 14 Tagen noch keine Ahnung hatte) es macht manchen Ausrutscher wieder unsichtbar. Die Striche im Hintergrund habe ich mit einem Nagel ins Gesso gekratzt.
flower board

My Online Class keeps me quite busy. You don't really have to stick to the program but I like to keep a jour up to date. Now we had to paint on wood! What kind of wood? I got some plywoodpieces and followed Carlas instructions. You don't have to follow them to the dot but for a newbie like me they are quite helpful. My first attempt was too blotchy and too busy, so I gessoed the background and did something to the flowers, the background I scratched with a nail. I quite like the structures of the flowers.

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Hmmmm, sieht lecker aus! Das...
Hmmmm, sieht lecker aus! Das bringt mich auf eine Idee,...
Ascentive - 8. Mai, 21:55
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auch am 1. Mai sind Fahnen an offiziellen Gebäuden,...
P (Gast) - 4. Mai, 22:06

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