Samstag, 7. November 2009

Schöne Taschen

In einem Laden in Konstanz sind mir solche Taschen bereits durch ihre Farbigkeit und ihr ungewöhnliches Material aufgefallen.

mielie-bag


Durch Zufall bin ich nun darauf gekommen, dass diese Taschen bei Mielie in Südafrika in Heimarbeit hergestellt und auch in Deutschland vertrieben werden. Grundmaterial ist Jutegewebe und Streifen von Tshirt-Stoff (ein Abfallprodukt aus der Tshirt-Herstellung).
Im Punching-Verfahren (ich habe keinen deutschen Begriff dafür gefunden) werden die farbigen Streifen in verschiedenen Designs und Farbgebungen in den Jute-Untergrund hineinge"punched". Das geschieht in Heimarbeit, was den Frauen ermöglicht zu arbeiten und doch nach ihren Kindern schauen zu können.
Es lohnt sich, den Blog anzuschauen, in dem mehr über das Unternehmen und seine Philosophie, über die Personen und die Produkte zu erfahren ist.
Die Bags gibt es in verschiedenen Grössen, sie sind ziemlich teuer und leider sind sie auch ziemlich schwer, aber sie sind schön und ungewöhnlich.

Freitag, 6. November 2009

Warum die Blätter

im Herbst rot werden, das wissen selbst die Wissenschaftler nicht so recht. Es gibt verschiedene Auffassungen.

rote-blaetter

Die NZZ schreibt darüber: "Lange Zeit glaubte man, dieHintergründe zu kennen: Man betrachtete es als zufälliges Nebenprodukt jenes Prozesses, mit dem sich ein Baum darauf vorbereitet, seine Blätter abzuwerfen. Vor knapp zehn Jahren jedoch wurde das Forschungsgebiet recht unsanft aus seinem Dornröschenschlaf gerissen. Der Weckruf war die sogenannte Koevolutions-Hypothese. Laut ihr ist die herbstliche Farbenpracht aus einem evolutionären Wechselspiel zwischen Insekten und Bäumen entstanden. Die durch sie angestossene Diskussion über die Hintergründe der herbstlichen Laubfärbung dauert noch immer an...(mehr)"

Donnerstag, 5. November 2009

Kulinarische Erinnerungen

Bei der Kaltmamsel und bei Frau Creezy habe ich mich anregen lassen nach Erinnerungsstücken zu suchen, die mich mit meiner Kindheit verbinden. Da ich aber selbst bereits der erinnerungsstückegenerierenden Fraktion angehöre, war meine Suche nicht sehr erfolgreich.

erinnerung2

Ich kann eigentlich nur mit diesem Kochbuch aus dem Jahr 1951 aufwarten, in dem wir als Kinder blätterten und von solchen aussergewöhnlichen Genüssen lasen wie Gefülltes Kalbherz, Liptauer Käse, Prinzregententorte, Ragout fin in Muscheln, Amerikaner oder falsche Königinnensuppe. Auch die Bildtafeln, farbig und schwarzweiss, faszinierten uns mit ihrer unverblümten Direktheit.

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Das war die Zeit in der Hausfrauen noch zum Metzger gingen und ein Pfund Rose verlangten oder Bauch und dieser den Kindern eine Scheibe Hirnwurst auf der Spitze seines scharfen Messers darbot.

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Links: Falscher Hase, Schnitzel angerichtet, Nieren mit Kartoffelbrei, Spargel mit Schinkenrollen
Rechts: Brathuhn mit grünem Salat angerichtet, Linsen mit Würstchen, Gedünsteter Fisch, Eier auf Toast
Über das Dr. Oetker Schul-Kochbuch ist zu sagen, dass es 1911 zum ersten Mal als schmales Bändchen erschienen ist. Anregungen aus dem Kreis der Leserinnen hatten 1927 und 1937 verbesserte Neuauflagen zur Folge.

Mittwoch, 4. November 2009

Räbeliechtli Räbeliechtli...

raebeHeute abend ist im Quartier Räbeliechtliumzug für die Kleinen. Dafür werden vom Elektrizitätswerk die Strassenlampen ausgeschaltet damit die Räbeliechtli richtig zur Geltung kommen.
Eine bebilderte Anleitung zum Räbeschnitzen gibt es hier. Damit Räbenliechtli lange schön bleiben soll man sie in kaltes Wasser legen.
Um die Frage zu beantworten zu was Räben eigentlich gut sind ausser für Räbeliechtli, kann hier über die Räbe, Herbstrübe, oder Brassica rapa nachgelesen werden:
"Die Räbe hatte als Zwischenfrucht ihre Bedeutung schon in der Dreifelder-Wirtschaft des Mittelalters. Heute wird die Räbe in der Schweiz nur noch in bestimmten Gebieten angebaut, z.B. in den Kantonen Aargau und Zürich zur Herstellung von "Sauerrüben" oder von kunstvollen "Räbeliechtli" Wegen des hohen Wassergehaltes von 90% liefert die Räbe nur wenig Energie. Die sonnenbeschienenen Teile der Rübe werden violett.
Und hier noch ein Rezept für Räbenmus

Dienstag, 3. November 2009

Gut beschuht

Nachdem wir nun laufen können und für die Olivenernte mit solidem Schuhwerk ausgestattet wurden, kann uns das gruusige Wetter nicht mehr viel anhaben. Trotzdem wäre es schon schön, wenn es morgen beim Räbeliechtliumzug trocken wäre.

olivenernte2

olivenernte3

Montag, 2. November 2009

Bald ist Weihnachten

krippe1

"Ein von ikonografischem Ballast befreites Krippenensemble für den säkularisierten Mystiker oder schwankenden Agnostiker unserer Tage" sagt der Gestalter Oliver Fabel über sein reduziertes Produkt. Es ist alles da was es zu einer stimmungsvollen Inszenierung braucht.
Die Krippe besteht aus elf Teilen, ist aus Buchenholz und kommt für 25 Euro in einem Kästchen. Erhältlich ist es beim Hersteller: kontakt(at)oliverfabel.de

Sonntag, 1. November 2009

Herbstliches

Passend zum 1. November ist draussen dicker Nebel, zum Glück fürs Gemüt simulieren die gelben Herbstblätter etwas Sonnenschein.

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Samstag, 31. Oktober 2009

Verschwunden

Unser Kater Leo ist seit Donnerstag abend verschwunden. Heute habe ich Zettel im Quartier aufgehängt weil ich befürchte dass er versehentlich in einen Schuppen oder in einen Keller gesperrt wurde.
leo11
Ich hoffe dass er bald zurück kommt. Die Katze unserer Nachbarn war letztes Jahr drei Wochen verschwunden und eines Tages plötzlich wieder da.

Freitag, 30. Oktober 2009

Wieder zurück

aus dem Land der Oliven. Wir hatten wunderbares Wetter und haben sehr viel geerntet. Jeden Tag waren wir im Olivenhain und jeden Tag hat uns ein feines Mittagessen und ein ebensolches Abendessen wieder gestärkt. Die "Köchin" hat mir ein altes Büchlein gezeigt mit interessanten Rezepten. Das Buch hiess: "La scienza in cucina e l’arte di mangiar bene" und man konnte den Schluss ziehen dass es in verschiedenen Auflagen erschienen ist, weitere Angaben haben aber gefehlt.
pellegrinoDank G**gle habe ich Interessantes herausgefunden:
Der Autor heisst Pellegrino Artusi er war ein Mann der durch Seidenhandel reich geworden ist. Er hat 1891 "La scienza in cucina e l’arte di mangiar bene" zum erstenmal veröffentlicht, es wurde zu einem grossen Erfolg und wird heute noch verkauft. Hier ist es als pdf zugänglich.
Pellegrino Artuso gilt mit seinem Kochbuch als "Begründer der italienischen Nationalküche". "Drei Jahrzehnte nach der italienischen Einigung führte Artusi für das Werk Rezepte aus ganz Italien zusammen. Artusi wird eine wichtige Bedeutung für die Einheit des italienischen Landes und der italienischen Sprache zugeschrieben." (Wikipedia)
Das Kochbuch ist auch in deutscher Übersetzung in verschiedenen Bearbeitungen erhältlich.
In der Zeit erschien 2003 unter dem Titel: Schlemmen für das Vaterland ein Artikel über den Autor, sein Kochbuch und dessen Bedeutung für die nationale Einigung. (Titelblatt von 1907)

Donnerstag, 22. Oktober 2009

NZZ Korrigenda

Das muss ich doch noch schnell loswerden: Die NZZ war für mich immer das Qualitätsprodukt schlechthin. Dass das Aussehen ein bisschen tantig war habe ich gerne hingenommen, dafür waren die Fakten in Ordnung, Sprache und Grammatik einwandfrei. Auf die NZZ konnte man sich verlassen. Berichtigungen und Korrekturen waren nahezu unbekannt. Und jetzt, mit dem Relaunch? Fast jeden Tag ein "Korrigendum" und heute sogar vier! Legenden verwechselt, unkorrekte Namen und Fakten und auch noch verlorengegangene letzte Zeilen. Ich finde das traurig, das letzte Bollwerk der Korrektheit ist eingebrochen.

korrigenda-22_10_09

die letzten tage

hoffe...
ihr findet Leo wieder!!
diehebamme (Gast) - 1. Nov, 17:10
nur geduld, übermorgen...
nur geduld, übermorgen kommt windows 7 in den...
taranis (Gast) - 20. Okt, 22:15
Schön
Ich freue mich sehr über die Fotos, letztes Jahr...
Mestolo (Gast) - 20. Okt, 13:26
sprache?
nimmt mich wunder wie die drei sich verständigt...
diehebamme (Gast) - 19. Okt, 22:25
a) MS .net ist eine Bibliothek,die...
a) MS .net ist eine Bibliothek,die von diversen Programmen...
jfalch (Gast) - 19. Okt, 15:15

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