alltag

Samstag, 14. November 2009

Leb wohl Leo

Die Ungewissheit ist vorbei. Heute morgen habe ich einen Anruf bekommen, dass unser Leo am 28.Oktober überfahren worden ist. Eine Spaziergängerin hat es beobachtet und erst heute meinen Flyer gelesen. Jemand hat die Polizei gerufen, die hat ihn dann mitgenommen und es mir heute bestätigt.

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Danke Leo für die Zeit die wir zusammen sein durften. Ich bin traurig.

Sonntag, 8. November 2009

Kyburglauf

Wie jedes Jahr waren wir auch gestern wieder als Supporter am Kyburglauf. Die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Bahn und Bus führt einen auf verschlungenen Wegen auf die Kyburger Höhe, und wenn es die regelmässig relativ tief fliegenden Flugzeuge nicht gäbe, wäre dies ein idyllischer Ort.
Die Laufstrecke ist jedes Jahr ähnlich. Die 500 Treppenstufen kurz vor dem Ziel machen den meisten sehr zu schaffen.

profil10klein

Obwohl unser Favorit nicht zu den Stars zählt, war er doch fürs Fotografieren zu schnell, er ist nicht auf dem Bild.

kyburg

Zum Schloss Kyburg:
"Die auf einem Hügelsporn über der Töss thronende Burg wird 1027 erstmals erwähnt. Der ursprüngliche Name "Chuigeburg" (=Kühburg) deutet auf eine Fluchtburg hin. Hartmann von Dillingen gelangte durch Heirat in den Besitz der Güter und der Burg, baute beides aus und nannte sich nach dem neuen Sitz Graf von Kyburg. Dieses Geschlecht wurde zur wichtigsten Adelsfamilie neben den Habsburgern und den Savoyern im Gebiet des heutigen Schweizer Mittellandes. Nach dem Tod des letzten Kyburgers 1264 sicherte sich Rudolf von Habsburg das Erbe. Nach seiner Wahl zum deutschen König sollen sogar die Reichskleinodien auf der Burg verwahrt worden sein. Die Habsburger verlagerten ihr Interesse später nach Osten (Kärnten, Niederösterreich), so dass im 15. Jahrhundert die Stadt Zürich durch Kauf in den Besitz der Grafschaft gelangte, die sie als Landvogtei verwaltete. Bis 1798 amteten vornehme Zürcher Bürger jeweils für sechs Jahre auf der Kyburg als Vogt, hielten Gericht und trieben die Abgaben ein."

Dienstag, 3. November 2009

Gut beschuht

Nachdem wir nun laufen können und für die Olivenernte mit solidem Schuhwerk ausgestattet wurden, kann uns das gruusige Wetter nicht mehr viel anhaben. Trotzdem wäre es schon schön, wenn es morgen beim Räbeliechtliumzug trocken wäre.

olivenernte2

olivenernte3

Montag, 19. Oktober 2009

Vom aufrechten Gang

laufen
Für ihn ist es selbstverständlich, die Erwachsenen können sich fast nicht einkriegen über das Wunder des aufrechten Gangs.

Freitag, 16. Oktober 2009

Babyschule?

Sehr viel lohnender zum Anschauen finde ich diesen Film Wie Babys die Welt entdecken.

Montag, 12. Oktober 2009

Verboten!

Dass die Winterthurer Behörden mit einem Bussenkatalog die Verwilderung des öffentlichen Verhaltens steuern wollen finde ich grundsätzlich löblich. Spucken und andere körperliche Verrichtungen auf öffentlichem Grund sind einfach gruusig. Abfälle einfach liegenzulassen oder irgendwo hinzuschmeissen finde ich auch ekelhaft.
Aber ich frage mich, wer dafür sorgen wird, dass alle diese Verbote eingehalten werden?
busse
"Fütterung von wildlebenden Tieren trotz stadträtlichem Fütterungsverbots" kann einen laut Bussenkatalog schnell 50 Franken kosten. Ich hoffe sehr dass wir nicht gebüsst werden wenn das Kind und ich in der Stadt unterwegs sind und Brösmeli vom Weggli oder vom Darvida auf den Boden fallen und die Tauben dann herbeifliegen und sie aufpicken. Sollte ich besser immer ein Schüfeli und Beseli dabei haben um die Brösmeli aufzunehmen?

Samstag, 10. Oktober 2009

Heiter und tiefsinnig

Ich war wieder mal im Kino. Giulias Verschwinden. Da hat wirklich jede Minute Spass gemacht und der Film war viel zu schnell zu Ende. Dabei war er nicht nur heiter sondern auch tiefsinnig. Eine bitter-zynische Komödie sei es, urteilt Isabel Rohr: Diese bitter-zynische Komödie über das Älterwerden bringt den Zuschauer zum Schmunzeln oder Stirnerunzeln und ist sicher etwas für begeisterte Martin Suter- Leser.
Mir hat der Film gefallen, obwohl ich die Glossen und Romane von Martin Suter, von dem das Drehbuch stammt, eigentlich nicht mag.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Fernbedienung

Erst wenn etwas nicht mehr funktioniert nimmt man es schmerzlich wahr. Die Fernbedienung zum Beispiel. Irgendwie hat das Kind an den Knöpfen am Fernseher herumgedrückt mit dem Effekt dass die Fernbedienung nur noch zur Lautstärkeregelung benützt werden kann. Zum Senderwechsel, Aus- oder Einschalten muss man sich neben den Apparat knien und mit der Taschenlampe die richtigen Knöpfe suchen. Wer dann vom Sender 5 auf Sender 21 will muss ganz schön oft drücken. Hin- und Her zappen ist nicht. Wie haben die das früher während der Werbung gemacht?
Die Fernbedienung hat bereits Wissenschaftler interessiert wie etwa die deutsche Kommunikationswissenschaftlerin Jutta Röser:
Ein Befund bleibt in allen Studien erhalten: Die Fernbedienung ist nach wie vor mehrheitlich in Männerhand. Dies kann Ausdruck anhaltender männlicher Dominanz beim Fernsehen sein; das Festhalten der Fernbedienung könnte aber auch - so eine Überlegung von Gauntlett und Hill (1999: 246) - ein vorwiegend symbolisches Zeichen von Macht und Kontrolle darstellen, auf das viele Männer Wert legen.
NB: auch die Fernbedienung war durch die Machenschaften des Kindes in Mitleidenschaft gezogen, Herausnehmen und Ersetzen der Batterien hat wieder alles ins Lot gebracht. Merke!

Dienstag, 6. Oktober 2009

Kulturweg Limmattal

Wir haben am Montag den Kulturweg Limmattal von Neuenhof nach Baden unter die Schuhe genommen. Hat sich sehr gelohnt. Die Kunstwerke waren zwar manchmal nicht als solche zu erkennen, im Laufe der 18 Jahre die dieser Kulturweg besteht haben sie Patina angesetzt oder sich in die Umgebung eingefügt.
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Das spannendste Stück des Wegs ist die Staumauer des Kraftwerks Wettingen. Vorher der ruhige Stausee auf dem gemächlich ein paar Schwäne ziehen, danach die Schleusen, die Bahnbrücke, die Autobahn, der schlimme Lärm der Fahrzeuge aber auch die Renaturierungsbestrebungen mit der längsten Fischtreppe Europas. Dank ihr sollen Fische wieder vom Rhein bis in den Zürichsee schwimmen können. Unten geht der Weg über eine alte Holzbrücke, im Hintergrund oben das Kloster Wettingen und eine wunderschöne Platanenallee. Es könnte idyllisch sein wenn man den Strassenlärm ausblenden könnte.
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Am Uferhang der Limmat kann man weiter bis Baden spazieren, dort aufs andere Ufer wechseln und auf dem Kulturweh nach Neueunhof zurückkehren.
Wir sind in Baden geblieben, mit dem Lift in die Oberstadt hinaufgefahren und im Himmel haben wir heisse Schoggi und Vermicelles bestellt, wie es sich für einen Herbstausflug gehört.

Samstag, 3. Oktober 2009

Kindermuseum

Wir haben das Kindermuseum Baden besucht, für ein paar Tage ist dort Alain Schartner mit seinen Kugelbahnkonstruktionen aus Kupferdraht und Lötzinn zu Gast. Kleine Bahnen gibt es und grosse, für Kinder und Erwachsene faszinierend.
kugelbahn
Auch andere Dinge im Kindermuseum die man anfassen oder mit denen man etwas tun kann, fesseln das Kind. Antikes Spielzeug hingegen interessiert ihn nicht, ausser er kann es einschalten und zum Laufen bringen, wie die alten Modelleisenbahnen.
baden

Mehr über Kugelbahnen

die letzten tage

was seh ich denn da?...
was seh ich denn da? Hab' nichts davon gemerkt... Ja,...
Echo vom Lindberg (Gast) - 19. Nov, 19:26
...und in der Praxis
ist es doch so, dass wahrscheinlich der grössere...
p (Gast) - 17. Nov, 19:15
...der kleine herzige...
...der kleine herzige Leo mit seinen weissen Pfötchen...
echo vom Lindberg (Gast) - 16. Nov, 08:42
:'-( oh, traurige nachricht!...
:'-( oh, traurige nachricht! ich wünsche Leo,...
taranis - 15. Nov, 14:25
mao....
es tut uns sehr leid, dies zu hören.
diehebamme und ovi (Gast) - 15. Nov, 10:58

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