Mode

Freitag, 12. September 2014

Hüte tragen

Ani, vom Blog Kopfstücke, hat eine Aktion ins Leben gerufen: We wear hats und da mache ich mit.
Ich trage gerne Hüte, aber die meisten Hüte gibt es nur in Einheitsgrössen und die sind mir zu klein. Bei Herrenhüten gefällt mir die Auswahl nicht.
Im Sommer trage ich aus Papierschnur gehäkelte Hüte in verschiedenen Farben. Diese Hüte lassen sich anpassen wenn man das Hutband heraustrennt.
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Einen schwarzen Filz-Topfhut für die kühlere Jahreszeit habe ich durch Anfeuchten und auf eine Kugel ziehen passend gemacht.
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Aus rotem Filz habe ich selbst einen Hut genäht, er ist noch nicht vollkommen, das Projekt muss ich weiter verfolgen. Der Herstellungsprozess ist hier nachzuschauen.
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Gestrickte und gehäkelte Mützen fürs ganz kalte Wetter oder um in den Wald zu gehen besitze ich natürlich auch.
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Und Berets in verschiedenen Farben für alletage.

Klar, mit einem Hut oder dem roten Beret werde ich oft angeschaut und sogar angesprochen, aber das ist doch erfreulich. Oft ergibt sich ein kleines Gespräch.

Samstag, 14. Dezember 2013

Mode im Museum

Fashioning fashion ist der Titel des grossformatigen, reichhaltigen und teuren Buchs über die europäische Mode von 1700-1915. Ich konnte es mir in unserer Bibliothek ausleihen.
Modische Veränderungen vollzogen sich im 18. und 19. Jahrhundert viel langsamer als in unserer schnelllebigen Zeit, deshalb konnte noch den kleinsten Details Aufmerksamkeit geschenkt werden heisst es Klappentext. Die Bilder konzentrieren sich auf Details der kostbaren Textilien und auf anspruchsvolle Schneidertechniken. Eye Candy für Sewinistas.
Die Beispiele stammen aus der Sammlung europäischer Mode des Los Angeles County Museum of Art. Die Ausstellung wurde 2012 auch im Historischen Museum in Berlin gezeigt.

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Titelblatt. Abendcape um 1890, Wollstoff, Seidensamt und Straussenfedern, Metallstickerei und Glasperlen

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Robe à'l Anglaise, Seidenköper mit engem Oberteil und gebauschtem Rock

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Puffärmel eines Spencers, getragen über dünnen Empirekleidern um 1815.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Wolpyron und Präsent 20

Silastik, Dederon, Policon, Malimo, Graboflok und Doppelkappnahthose - alles Begriffe aus der Modewelt der DDR. Ich habe sie in dem höchst interessanten und gut lesbarenBuch "Das grosse DDR Mode Buch" gefunden, das 2010 im Eulenspiegel-Verlag in Berlin herausgekommen ist.

ddrmode

"Erzählt wird über Leistungen und Fehlleistungen, Errungenschaften und Entgleisungen der Mode; über das Einkleiden in HO und Konsum, in JuMo und Exquisit; über den Traum von 'echten' und die Realität von 'volkseigenen Jeans"... "über Kittelschürzen und Selbstgenähtes, über Mangel und Fantasie" (Umschlagstext)

Mittwoch, 7. August 2013

Green shoes

Grüne Schuhe gibt es nur selten zu kaufen, grüne Schuhfarbe bekommt man hierzulande ebenfalls nicht. Also beschloss ich mit selbstgemischter Acrylfarbe ein paar meiner älteren Schuhe anzumalen. Sie hatten ohnehin ein langweiliges Beige und das Leder - so es denn Leder ist - war ganz leicht aufgerauht. Ich habe sie gewaschen, tüchtig abgebürstet und dann mit einem Pinsel zweimal bemalt. Hier das Ergebnis. Ich habe sie bereits einigemale getragen, abfärben tut nichts.
grüne schuhe

Montag, 24. Juni 2013

Lieblingsfarbe

grasgrün
Grasgrün

Donnerstag, 20. Juni 2013

Ideologie und Mode

Das LVR-Industriemuseum Ratingen zeigt eine bestimmt sehenswerte Ausstellung über Mode in der Nazizeit. Sie ist bis zum 14. Juli verlängert worden.
Wenn es nicht so weit weg wäre von hier würde ich sie mir sicher anschauen.
Zur Ausstellung "Glanz und Grauen - Mode im Dritten Reich" heisst es auf der informativ gestalteten Webseite:
"Die Ausstellung zeigt anhand von mehr als 100 Originalkostümen und über 350 weiteren Exponaten aus der umfangreichen Textilsammlung des LVR-Industriemuseums und Leihgaben aus anderen Museen und Privatbesitz ein breites Spektrum der Kleidung und Mode der 1930er und 1940er Jahre. Auf über 400 qm präsentiert „Glanz und Grauen“ seidene Abendroben und raffiniert garnierte Kleider für den Nachmittag ebenso wie einfache Alltags- und Berufsgarderobe, Kleider aus Ersatzstoffen und solche der Notkultur."
Die Ausstellung ist ein Ergebnis eines Forschungsprojekts „Soziokulturelle Untersuchungen zur Bekleidungsgeschichte der 1930er/40er Jahre“, welches das Industriemuseum Ratingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg und mit Hilfe der Volkswagenstiftung durchführt.
Zur Ausstellung ist auch eine Publikation erhältlich: Glanz und Grauen. Mode im ‚Dritten Reich‘

Mittwoch, 22. Mai 2013

ein neuer Rock

Seit über 20 Jahren findet in unserer Stadt Afro Pfingsten statt. Mit viel Musik, Essen und einem Markt. Ich habe immer gemischte Gefühle diesem Fest gegenüber aber wem's gefällt...
Doch ich hoffte dieses Jahr auf dem Afrika-Markt vielleicht ein echtes Stück Africa Stoff zu finden, für einen Sommerrock zum Beispiel. Aber nichts war zu finden und die fertigen Stücke haben mir alle nicht gefallen.
An einem Stand bin ich hängengeblieben und habe diesen Rock gesehen. Genau mein Geschmack. Dünne, kühn gemusterte Baumwollstoffe sind zusammengenäht, oben ein Gummizug unten eine rote Blende. Eigentlich ein Sommerrock aber mit einer Strumpfhose auch beim heutigen misslichen Wetter zu tragen.
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Für den Me Made Mittwoch reicht dies ja nicht, aber hier kann man nachschauen was die fleissigen Näherinnen wieder geschaffen haben.

Dienstag, 30. April 2013

Vintage Blusen

Diese zwei Blusen aus den 70er Jahren konnte ich kürzlich bei Ricardo verkaufen. Die eine ist aus Nylontrikot in einem damals exklusiven etwas psychedelischen Druck, die andere aus feiner Baumwolle in einem Libertydruck mit Stiefmütterchen. Lange habe ich geschwankt ob ich sie nicht für Patchwork zerschneiden soll, fand sie dann aber zu schade.
Dieser Stiefmütterchen-Stoff scheint immer noch in der Nähszene herumzugeistern, wie ich in der Abensternwelt hier und hier gesehen habe.

bluse 70er2 bluse70er

Samstag, 27. April 2013

Frühlingsgrün

Grau, feucht und kühl. Strumpfhosen und Schal ein Muss. Grün natürlich.
Das hat drei unterschiedliche Leute dazu bewogen mir Komplimente zu machen. Überrascht hat mich der ältere, eher mürrische Nachbar der grüssen für überflüssig hält. Heute strahlt er mir schon von weitem entgegen: "da kommt der Frühling" lobt er meine Bekleidung! Selbst trug er ein hellgrünes Hemd. Sehr schön.

Frühlingsgrün

In Wirklichkeit ist der Schal noch intensiver grün aber wenn ich noch mehr photoshoppe wird es surreal.

Dienstag, 19. März 2013

Japanisch schneidern

Shape Shape von Natsuno Hiraiwa Ein tolles Buch. Habe ich gestern in der lokalen Buchhandlung gekauft. Die freundliche Verkäuferin hat mir den Plastiküberzug weggemacht so dass ich es erst einmal anschauen konnte, die Bücher sind ja nicht ganz billig.
Shape Shape ist ist voller cooler, minimalistischer und doch raffinierter Designs.
Ich hatte noch keine Zeit etwas daraus zu nähen, werde es aber in den nächsten Tagen tun. Die Anleitungen scheinen klar zu sein. Mit den Grössen habe ich keine Erfahrung aber bei diesen einfachen körperumspielenden Schnitten dürfte das kein Problem werden.

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Titelblatt

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So sieht das Jäckchen vom Titelblatt flach ausgebreitet aus.

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Eine leichte Bluse die man auf verschiedene Arten anziehen kann...

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...ist sehr raffiniert geschnitten!

Eine Besprechung des Buchs kann man bei Carolyn nachlesen.

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