Simplify your life

Radikales Kellerausräumen ist angesagt. Dabei ist die Schachtel mit dem fast vollständigen Sonntagsgeschirr meiner Schwiegermutter aus den 1950er Jahren aufgetaucht. Eine Zeitlang haben wir es selbst benützt aber dann weggepackt.

tasse
bavaria
Auf dem Boden der Teile ist ein Stempel. Das Handbuch des europäischen Porzelland von Ludwig Danckert sagt, dass das Geschirr aus der Manufaktur Oskar Schaller stammt, die 1921 in Kirchenlamitz in Oberfranken gegründet worden war. Die Firma stellte Gebrauchsgeschirr und Geschenkartikel her und wurde später von der Porzellanfabrik Winterling übernommen.
Heute durchzieht die Porzellanstrasse auf einer Länge von 550 km den nordostbayerischen Raum. Rund 80 Prozent des deutschen Porzellans werden in dieser Gegend hergestellt.

Aber was sollen wir nun mit den Erbstücken machen? Weiter aufheben, weil vielleicht einmal jemand sagt "wie konntet ihr das nur weggeben?" oder sollen wir es Frau Erna mitgeben wenn sie diese Woche kommt und uns von Überflüssigem befreit? Wer weiss Rat?
dieHebamme (anonym) - 17. Jun, 20:03

altes Porzelan

ja das ist wirklich schwierig.... zum einen sollte man altes loslassen zum anderen, das geschirr der schwiegermutter.... ;-)

Susann (anonym) - 18. Jun, 09:21

Genau diese Überlegungen...

...sind der Grund, warum mein Keller voll ist und voraussichtlich auch nicht mehr leer wird ;-)

Und warum ich das an sich so Super-Prinzip 'Simplify your life' einfach nicht umsetzen kann.
Im Übrigen könnte ich die Sachen, die keinen Erinnerungswert besitzen, durchaus noch einmal brauchen...irgendwann...vielleicht...
;-)

waltraut - 18. Jun, 11:41

Du hast

ja sooo recht. Die "überflüssigen" Sachen für Frau Erna habe ich auch schon wieder durchwühlt und ein paar Dinge doch noch behalten. Wer weiss, vielleicht brauch' ich sie bald.