Geschmossen und gebollen

Wenn ich aus München zurückkomme befinde ich mich stets in einem sprachlichen Notstand. Bayrisch, hochdeutsch und schwyzerdütsch vermengen sich in mir zu einem seltsamen Sprachkonglomerat.
Da kam mir dieser von Susann geschickte Link gerade recht. Dort befasst man sich nämlich mit der "Stärkung der Verben". Und ich liebe die starken Verben, die es im Bayrischen und in der Schweiz noch gibt: Die Glocken haben gelitten, entzunden war die Hand meines Bruders, geschumpfen hat meine Nachbarin und ihr Hund hat dabei die ganze Zeit gebollen.
Unübertrefflich aber Timon, der Zweitklässler, der ziemlich empört zur Kenntnis gab: "Maya hat mir ein Buch auf den Kopf geschmossen."

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